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Frauentagsfeier im Friedenshaus
Da freut sich die Chefin über Gewerkschaftsbesuch

Für die Damen im Friedenshaus gab es Rosen. Die Männer gingen aber nicht leer aus.
Für die Damen im Friedenshaus gab es Rosen. Die Männer gingen aber nicht leer aus. FOTO: Margit Jahn
Forst. Der DGB-Kreisverband würdigte zum Frauentag die Arbeit des Personals im Friedenshaus – und bezog die Männer ein.

Unterschiedliche Namen trägt der 8. März: Internationaler Frauentag, Weltfrauentag, Frauenkampftag, Internationaler Frauenkampftag oder einfach Frauentag. Wie auch immer man ihn bezeichnet, der 8. März ging vor circa 100 Jahren als Initiative sozialistischer Organisationen im Kampf um Gleichberechtigung, Wahlrecht für Frauen und Emanzipation hervor, hob Doris Dreßler in ihren Begrüßungsworten zum Pflegepersonal des „Friedenshauses“ hervor, wo sie sich zu einer kleinen Danke­schön-Runde des DGB-Kreisverbandes kurz nach 8 Uhr trafen. Wenngleich sich einige Inhalte geändert haben, setzt sich der DGB-Kreisvorstand SPN nach wie vor für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne für Frauen ein. Der 8. März war  Anlass, Frauen die in der Pflege arbeiten, besonders zu ehren.

Aber nicht nur die Frauen aus Pflegebereich, Küche und Wirtschaft waren stellvertretend für das 60-köpfige Team in der Runde, auch einige fleißige Männer, denen stellvertretend gedankt wurde. „Männer, ihr werdet natürlich auch weiterhin gebraucht“, wurde gewitzelt. Anlässlich des Frauentages gab sie den Männern noch mit auf den Weg: „Ihr Männer sollt die Frauen verwöhnen.“ Da die Pflegeberufe derzeit in Politik und allen Medien vertreten sind, wollte der DGB-Kreisverband hier ein Zeichen setzen, und besonders dieser Berufsgruppe danken. „Wir reden und reden und werden nicht fertig“, sagte sie. In ihren Worten war von Würdigung und Wertschätzung die Rede. Sie sprach auch von einem würdevollen Leben, gerade jetzt, da die Pflegekosten wieder erhöht und zu Lasten der Angehörigen gehen werden.

Auch Hausleiterin Kerstin Peppernick dankte ihrem Team für die geleistete Arbeit und dass die Mitarbeiter immer für die derzeit 64 Bewohner da sind. Sie sagte: „Es ist uns eine Ehre, dass wir vom DBG-Kreisverband ausgewählt wurden.“ Am Ende  wurde jeder Frau eine Rose überreicht.