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| 19:06 Uhr

Handwerkermesse
Dem Publikum schmecken Forster Gemüsebatzen prima

 Auch das Publikum konnte beim Brotwettbewerb der Lausitzer und Spreewälder Bäcker- und Konditoren-Innung abstimmen.
Auch das Publikum konnte beim Brotwettbewerb der Lausitzer und Spreewälder Bäcker- und Konditoren-Innung abstimmen. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Die Cottbuser Handwerkermesse ist mit fast 300 Ausstellern und vielen Gästen am Wochenende ein Magnet. Die Spree-Neiße-Backstuben sind im Brotwettbewerb ganz vorn dabei. Von Michael Helbig

Auf rund 9000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist den Besuchern der Cottbuser Handwerkermesse ein bunter Mix an Firmenpräsentationen, Handwerkskunst, Wettbewerben, Vorträgen und buntem Rahmenprogramm geboten worden. Allein etwa ein Drittel der insgesamt fast 300 Aussteller kam aus dem Raum Cottbus, Kolkwitz, Burg und Werben.

Über eine besondere Ehrung freute sich Philipp Fumfahr, Inhaber der Bäcker Wahn in Vetschau, der auch Filialen in Cottbus betreibt. Er erhielt die Goldene Brezel auf der Grünen Woche in Berlin und auf der Handwerkermesse ins Cottbus. „Wir haben die Goldene Brezel zum wiederholten Mal erhalten. Mit nur 20 anderen Handwerksbäckern aus Brandenburg ging dieser Preis in Folge an uns. Darüber freuen wir uns riesig“, erklärte der Bäcker freudestrahlend.

Eine Goldene Brezel, sozusagen ehrenhalber, erhielt auch Horst Teuscher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cottbus. Seinem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass aus der Idee, vor 21 Jahren eine damals noch bescheiden anmutende Handwerkerausstellung in Cottbus zu organisieren, inzwischen eine schöne Tradition geworden ist. Und daran habe auch die Sparkasse Spree-Neiße einen gewichtigen Anteil, wie Sparkassen-Vorstand Ralf Braun während der feierlichen Eröffnung betonte. Die Messe werde immer jünger, und es mache ihn stolz, dass die Sparkasse nach 21 Jahren immer noch dabei sei. Tatsächlich konnten die Besucher am Stand der Sparkasse Spree-Neiße einen Hauch von Zukunft spüren. Hier wurden die Besucher vom radelnden Roboter Hugo begrüßt  und in lustig anmutende Gespräche verwickelt.

 Auch Steinmetzmeisterin Christin Petitjean aus Döbern stellte aus. 
Auch Steinmetzmeisterin Christin Petitjean aus Döbern stellte aus.  FOTO: Michael Helbig

Zu jenen, die von Anfang an dabei sind, gehört Schmiedemeister Erhard Merkel aus Friedrichshain. Er führt schon seit vielen Jahren den 1900 gegründeten Familienbetrieb weiter. „Die meisten wissen heute gar nicht, dass es so etwas wie eine Schmiedekunst noch gibt“, sagte er. Das sah auch Heinz Neumann aus Burg so. „Ich komme nun schon seit zehn Jahren zur Handwerkermesse nach Cottbus“, erzählte er. Eigentlich nur wegen Erhard Merkel. „Der hat Gold in den Händen, und ich gucke immer, ob es etwas Neues bei ihm gibt. Meist gibt es etwas Neues.“