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| 11:54 Uhr

Forst
Zum „Ave verum“ auf die Empore

Der Chor „Voca Cordis“ aus Cottbus hat die Forster in den Frühling gesungen.
Der Chor „Voca Cordis“ aus Cottbus hat die Forster in den Frühling gesungen. FOTO: Margit Jahn
Forst. Mit frühlingshaften Tönen kam der Cottbuser Chor „Voca Cordis“ in die Forster Stadtkirche.

(mjn) In fünfter Auflage haben die Forster zum Tag der Musik für Orgel, Stimmen und Instrumente „con organo“ am Sonnabendnachmittag ein beschwingtes „Frühlingskonzert“ in der evangelischen Stadtkirche St. Nikolai erlebt. Dargeboten haben es das Vokalensemble „Voca Cordis“ aus Cottbus mit Matthias Blume als Chorleiter und an der Orgel sowie Manfred Dippman am Horn. Der A-capella-Chor „Voca Cordis“ besteht aus neun Profi- und Laienmusikern.

„Sie erwartet heute etwas ganz Wunderbares, etwas Frühlingshaftes“ so Pfarrer Christoph Lange in seinen Begrüßungsworten. „Sie haben heute eine gute Wahl getroffen“, war die kleine Andeutung in Bezug auf die Wahlen, die am Sonntag erfolgten. Beim Einstimmen half ein Frühlingsgedicht. Dann begann mit dem „Frühlingsgruß“ von Robert Schumann der musikalische Reigen.

Immer im April und Mai werden diese Orgeltage veranstaltet. In verschiedenen Besetzungen und an verschiedenen Orten können die Musikfreunde in Kirchen der Stadt Cottbus, aber auch – wie hier in Forst – im Umkreis des evangelischen Kirchenkreises diese Konzerte besuchen.

Schon beim Anstimmen und Finden der Töne war es mucksmäuschen still in der großen St.-Nikolai-Kirche.

Der sanfte Aufbau der kraftvollen, aber auch leisen Stimmen der neun Vollblutmusiker bei der Darbietung von Motetten, Madrigalen sowie Volksliedern bescherte den Zuschauern bald eine Gänsehaut. Glasklar in den höchsten Tönen ließen die Sopranistinnen das Kirchenschiff erklingen. Mit weichen Bewegungen dirigierte der Chorleiter durch die Lieder und Musikepochen. Mit „Frühling ohne Ende“ von Josef Rheinberger, oder „Schöne Fremde“ von Fanny Hensel ging es weiter. Zwischendurch spielte Matthias Blume die große Orgel und Manfred Dippmann ergänzte mit einem wunderbaren Hornspiel. Zum “Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart begab sich der Chor zur Empore und sang von oben zur Orgel.

Einen Musikgenuss der besonderen Art bescherte der A-capella-Gesang dieses Vokalensembles den Forster Musikliebhabern.