Die jetzt geplante schrittweise Öffnung von Kindertagesstätten und Schulen helfe weder den Familien noch der Wirtschaft. Das sagt Raik Nowka, CDU-Vorsitzender des Kreisverbandes Spree-Neiße. Die Mitglieder des Kreisvorstandes haben laut Nowka bei einer Telefonkonferenz gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Schulze und dem Landtagsabgeordneten Julian Brüning die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie diskutiert.

Besonders die Situation von Familien, die Kinderbetreuung und Arbeit in Einklang bringen müssten, werde immer schwieriger. Kitas müssten die Hygieneanforderungen einhalten, was bei gleichzeitig steigenden Anfragen nach Betreuungsplätzen nur begrenzt möglich sei. „Firmen brauchen ihr Personal, um wieder starten zu können“, so Nowka. Diese Situation sei mit den jetzigen Maßnahmen nicht lösbar. Deshalb seien konsequente Schritte, die regionale Bedingungen berücksichtigen, notwendig.

Darunter versteht Nowka die komplette Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen. Natürlich müsse dies mit einer genauen Beobachtung des Infektionsgeschehens verknüpft werden. So könne regional gegengesteuert werden, sollten wieder mehr Infektionen auftreten. Weitere Zwischenlösungen, so heißt es in der Stellungnahme des Kreisverbandes, würden der Situation hingegen nicht gerecht.

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