Ende April war laut Förderrichtlinie Schluss. Bis dahin mussten freie und öffentliche Träger ihre Anträge beim Landkreis Spree-Neiße einreichen, wollten sie in den Genuss von Fördermitteln für Bau und Ausstattung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit kommen.
Zwei Anträge sind laut Kreisverwaltung bislang eingegangen, der Umfang beträgt insgesamt rund 1000 Euro. Nach den Antragsfristen eingehende Anträge werden laut Förderrichtlinie nicht mehr berücksichtigt. Eigentlich.
Denn in diesem Jahr macht der Landkreis eine Ausnahme. Darüber wurden jetzt die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses informiert. Demnach hat sich der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie entschieden, im Haushaltsjahr 2020 die Antragsfrist bis zum 30. Juni zu verlängern.
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus hätten Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit geschlossen werden müssen. Gleichzeitig waren die Träger in ihrer Arbeit eingeschränkt. Um die Träger in dieser Situation zu unterstützen, die Rahmenbedingungen in der Kinder- und Jugendarbeit zu verbessern, den Erhalt von Gebäuden und Angeboten zu sichern, sei der Termin für die Anträge verlängert worden, heißt es zur Begründung.
Gefördert werden Maßnahmen ab einem Anschaffungs- und Herstellungswert von 409 Euro. Dazu gehören Technik, Mobiliar und Spiel-, Sport- und Freizeitgeräte. Aber auch an Baumaßnahmen, die zur Reduzierung von Betriebskosten oder zur Einhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit beitragen, beteiligt sich der Landkreis.
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