Die für den 26. bis 28. Juni 2020 geplanten Rosengartenfesttage in Forst werden höchstwahrscheinlich abgesagt werden müssen. Das gab Sven Zuber, Verwaltungsvorstand Service der Stadt Forst, auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses bekannt.

Forst rechnet mit Verbot von Großveranstaltungen bis Juni

„Wir erwarten, dass beim schrittweisen Zurückführen in den Normalmodus große Veranstaltungen als letztes wieder gestattet werden“, so Sven Zuber. Im Juni würden daher aller Voraussicht nach noch Beschränkungen für Großveranstaltungen gelten.

In der Diskussion des Hauptausschusses zu diesem Thema wurde auch angesprochen, dass selbst beim Festhalten an dem Juni-Termin wahrscheinlich ein Großteil des Publikums ausbleiben würde.

Eine endgültige Entscheidung über die Rosengartenfesttage 2020 die soll in Kürze getroffen werden. Das ist auch notwendig, weil jetzt bindende Verträge mit Veranstaltern und Künstlern geschlossen werden müssten, wenn die Festtage im Juni starten sollen. Damit wäre ein beachtliches finanzielles Risiko für die Stadt verbunden.

Forster Bürgermeisterin kann sich Verschiebung des Festes vorstellen

Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) sprach sich dafür aus, zu prüfen, ob ein entsprechendes Fest eventuell später im Jahr durchgeführt werden kann.

Beim Rosengartenfestival wird üblicherweise auch die Rosenkönig gekrönt. In diesem Jahre wäre das ein besonderes Jubiläum, weil die Krönung der 30. Forster Rosenkönigin ansteht. Daneben zählen umfangreiche Bühnenprogramme, eine Schnittrosenschau und ein Feuerwerk zu den Höhepunkten des Festes.