Ein Stadtverordneter, der in der vergangenen Woche an der Sitzung der Ausschüsse für Bauen und Vergabe sowie für Planung teilgenommen hat, wurde positiv auf Corona getestet. Weil es eine gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse war, nahmen mit insgesamt 54 Personen deutlich mehr daran teil, als sonst bei Fachausschüssen üblich.
Darunter waren auch neun Mitarbeiter und Führungskräfte der Stadtverwaltung, vor allem aus dem Bereich Bauen und Stadtentwicklung, sowie als Gäste etliche Kameraden der Bademeusler Feuerwehr.
Wir die Stadt mitteilte, wurden alle Teilnehmer über den Sachstand informiert und die vollständige Teilnehmerliste dem Gesundheitsamt übermittelt. Die neun betroffenen Mitarbeiter der Verwaltung wurden vom Dienst befreit, sind im Home-office und müssen nun – wie alle anderen Teilnehmer – die Entscheidung des Gesundheitsamtes beziehungsweise ihr Testergebnis abwarten.

Forst verschiebt Ausschusssitzungen wegen Corona-Falls

Als weitere Maßnahme wurde die anstehende Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsausschuss vom 14. Oktober auf den 28. Oktober verschoben, da viele Mitglieder auch im Bau- beziehungsweise Planungsausschuss mitwirken. Und die Orts-Feuerwehren von Groß und Klein Bademeusel nehmen nicht mehr am aktiven Einsatz- und Ausbildungsdienst teil.
„Die Stadtverwaltung ist weiter arbeitsfähig und der weitaus größte Teil der Mitarbeiter am Arbeitsplatz“, sagt Sven Zuber, Verwaltungsvorstand Service der Stadt. Das bestehende Hygienekonzept sei weiter gültig. Dazu gehört, dass der Zugang zu den Gebäuden beschränkt ist, dass Termine vereinbart werden müssen, Besucher am Eingang abgeholt und mit Masken zum Büro begleitet werden, dass im Bürgerbüro möglichst viele Dinge schon im Foyer geklärt werden und die Kontakte zwischen den einzelnen Teams der Verwaltung reduziert werden.

Forster Stadtverordnetenversammlung tagt im Kreishaus

Sven Zuber hofft, dass die Verwaltung Anfang der kommenden Woche im Rahmen des Hygienekonzeptes wieder normal arbeiten kann.
Konsequenzen für kommende Ausschusssitzungen sollen eng mit der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Daniela Reuter (Gemeinsam für Forst) abgestimmt werden.
Die nächste Stadtverordnetenversammlung am 30. Oktober soll im Kreishaus stattfinden, wo genug Platz ist. Überprüft werden sollen auch die Sitzungsorte der Fachausschüsse, unter anderem darauf, wie der Zugang für Gäste geregelt wird.