Besucher der Forster Kreisverwaltung oder auch anderer kreislicher Institutionen werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darauf weist die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung hin.

Der Landkreis Spree-Neiße setzt die Landesvorgaben um

Im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa gab es mit Stand Donnerstag (30. April) 62 bestätigte Corona-Infektionen, wovon insgesamt 51 Personen als geheilt gelten. Zwei Personen befinden sich darüber hinaus in stationärer Behandlung, jedoch außerhalb des Landkreises. Bei 45 Menschen wurde eine Quarantäne angeordnet. Am 27. April 2020 wurde mit der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 und Covid-19 in Brandenburg (Sars-CoV-2-EindV) die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr eingeführt. Diese Pflicht gilt laut Kreisverwaltung für alle ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr. Davon ausgenommen seien nur Kleinkinder sowie Personen mit Asthma oder ähnlichen Schwierigkeiten beim Atmen.

Die Mund-Nasenschutz-Regel im Forster Kreishaus gilt ab Montag

Um die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Virusverbreitung zu minimieren, bittet der Landkreis Spree-Neiße darüber hinaus alle Bürgerinnen und Bürger darum, ab Montag, dem 4. Mai 2020, einen Mund-Nasen-Schutz beim Betreten zur Wahrnehmung von Terminen in der Kreisverwaltung oder in den nachgeordneten Einrichtungen und Eigenbetrieben zu tragen.

Mit dem Tragen von Gesichtsbedeckungen würden die hausinternen Maßnahmen zur Einhaltung der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ergänzt. Diese ergänzende Vorsichtsmaßnahme diene dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung. In diesem Zusammenhang weist die Kreisverwaltung erneut darauf hin, dass das Betreten des Kreishauses nur beim Vorliegen eines telefonisch vereinbarten Termins gestattet ist.