Das Gesundheitsamt des Landkreises Spree-Neiße arbeitet weiterhin intensiv an der Aufklärung und weiträumigen Isolierung des ersten in Brandenburg nachgewiesenen Falls der B.1.1.7-Variante des SARS-CoV-2-Virus. Darüber informierte der Landkreis am Montagnachmittag. Demnach konnte bislang das Virus bei der beruflichen Kontaktperson und den dazugehörigen Haushaltsmitgliedern nicht nachgewiesen werden. Am Dienstag, 2. Februar, erfolgt dennoch eine zweite Testung, um die gesamte Inkubationszeit abzusichern.
Das Überprüfen der drei persönlichen Kontaktpersonen des Mannes und des im Haushalt lebendes Hundes bringt ein erstes Ergebnis: Eine Person und der im Haushalt lebende Hund sind negativ; bei einer zweiten engen Kontaktperson konnte der Erreger jedoch ebenfalls nachgewiesen werden. Die Bestimmung der vorliegenden Variante dauert noch an. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestanden keine Reiseverbindungen in das Vereinigte Königreich. Zudem können sich Menschen aus dem näheren wohnlichen Umfeld des Mannes und Nachbarhaushalten freiwillig auf das SARS-CoV-2-Virus testen lassen. Mit Stand des heutigen Tages haben die Betroffenen das Angebot jedoch nicht in Anspruch genommen und sich stattdessen vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben.
Das Gesundheitsamt betreut alle Betroffenen täglich durch Anrufe und engmaschige diagnostische Überwachung. Die Testung der im Ort befindlichen Kindertageseinrichtungen haben am Montag begonnen und werden am Dienstag abgeschlossen. In welchem Ort die mutierte Virusvariante aufgetreten ist, teilt der Landkreis Spree-Neiße weiterhin nicht mit.