Anfang Mai sollte es los gehen im Ostdeutschen Rosengarten in Forst. Mit der Eröffnung der Parksaison startet in der Regel auch der große Besucheransturm auf die touristische Hauptattraktion der Neißestadt. Mit großen Reisebussen kommen die Gäste aus ganz Deutschland in die Stadt. So war es auch für dieses Jahr geplant.

Doch inzwischen muss Stefan Palm, Chef des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Marketing der Rosenstadt, die ersten Stornierungen aufnehmen. „Dabei hatten wir mit den Voranmeldungen schon einen guten Stand“, betont er.

Monate Juni und Juli sind Besuchermagneten im Rosengarten

Der Juni und der Juli gehören zu den besucherstärksten Monaten mit insgesamt rund 20 000 Gästen. Doch auch schon in der zweiten Maihälfte pilgern die Gäste in den Garten – dann vor allem aus Polen. Ohnehin kommt inzwischen schon fast jeder siebte Besucher aus dem Nachbarland.

„Wir können noch nicht voraussehen, was passiert“, sagt Stefan Palm, der natürlich die Hoffnung hat, dass sich im Mai das öffentliche Leben wieder halbwegs normalisiert hat.

Denn von Mai bis September haben sich die Macher wieder ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht.

Traditionell am letzten Juniwochenende soll dabei zum Höhepunkt der Saison geladen werden – die Rosengartenfesttage sollen mit Bühnenprogrammen, Schnittrosenschau, Nacht der 1000 Lichter und stimmungsvollem Feuerwerk bezaubern.

Die romantischen Nachtführungen sowie die beiden Events Forst feiert Openair und das Konzert mit Matthias Reim live im Augusts sollen die Parksaison stimmungsvoll abrunden.

Auch der Herbst ist im Rosengarten schon verplant

In den Herbst geht es laut Programm sportlich mit dem Rosengartenlauf für „Jedermann“ und im November schließt das Rosenseminar zum Thema Herbstarbeiten und Winterschutz die Veranstaltungssaison im Rosengarten.

Ob der Plan aufgeht, wie groß die Einbußen sein werden, all das weiß in Forst derzeit niemand.

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