Für ihre klaren Worte ist sie sowohl im Kreistag als auch in der Forster Stadtverordnetenversammlung bekannt: Doris Dreßler (Linke) versteht sich dort oft als Anwältin der Benachteiligten. Als Gerichtsbetreuerin kümmert sie sich zudem fast täglich um diejenigen, die es ebenfalls nicht ganz so leicht haben oder hatten.

Derzeit allerdings, das sagt Doris Dreßler am RUNDSCHAU-Telefon, hätten vor allem die nicht nur ein Dankeschön, sondern ganz großen Respekt verdient, „die in erster Reihe stehen.“ Sie meint damit das medizinische Personal, Pfleger, Krankenschwestern, Ärzte, aber auch das technische Personal in den Krankenhäusern, die Mitarbeitern im Handel und bei Logistik-Unternehmen. „Alle die, die eine große Verantwortung tragen und die für uns den Kopf hinhalten“, so Doris Dreßler. Mit Blick auf die zum Teil chaotischen Zustände sei sie sehr froh, wie geordnet der Corona-Krise bislang hier getrotzt werde.

Auch nach der Corona-Krise den Respekt nicht vergessen

Doch Doris Dreßler hat noch ein Anliegen. Für die Zeit nach der Krise, wenn das Virus besiegt ist und das Leben wieder zur Normalität zurückkehrt. Auch dann, fordert sie, sollte man sich an die erinnern, die nicht ins Homeoffice gehen konnten, sondern täglich ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt haben, damit es den Mitmenschen besser geht. „Dabei, so betont sie, sei jeder Politiker gefragt, egal ob nun in der Kommunal-, Kreis- Landes oder Bundespolitik. Gemeinsam müsse man dafür Sorge tragen, dass die Wertschätzung für diese Berufsgruppen von Dauer sei.

Wer Doris Dreßler kennt, der weiß, dass sie dabei nicht so leicht locker lassen wird.

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