Der Landkreis Spree-Neiße hat am Dienstag 4952 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Das sind 24 mehr als am Vortag. 41 Erkrankte werden stationär behandelt. 149 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung gestorben. Der Inzidenzwert liegt bei 296,3.

Spree-Neiße unterschreitet Grenzwert

Damit ist im Landkreis seit Wochen zum ersten Mal die Grenze von 300 unterschritten worden. Das ist besonders für die Frage wichtig, ob die Kindertagesstätten geschlossen werden oder nicht.
In der vergangenen Woche hatte die Landesregierung festgelegt, dass in Regionen mit einem Inzidenzwert ab 300 die Kitas von der Regel- in die Notbetreuung wechseln. Was macht nun der Landkreis Spree-Neiße?
Landkreis-Sprecherin Saskia Schöne erklärt auf Nachfrage der Lausitzer Rundschau: „Die Kitas bleiben vorerst im Regelbetrieb.“ Sollte der 7-Tage-Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei mehr als 300 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern liegen, erfolge gemäß der Fünften Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg die öffentliche Bekanntmachung. Der Betrieb der Kindertageseinrichtung ist dann ab dem vierten Werktag nach dieser Bekanntmachung untersagt.

Formulare für Notbetreuung

Da der 7-Tage-Inzidenzwert des Landkreises zurzeit nur knapp unter dem entsprechenden Wert von 300 liegt, seien die Eltern und Sorgeberechtigten dennoch angehalten, das Antragsformular für die Notbetreuung, das auf der Seite des Landkreises www.lkspn.de heruntergeladen werden kann, vorsorglich bereitzuhalten. Sofern sich Änderungen ergeben, werde dies rechtzeitig vom Landkreis bekannt gegeben.
Corona in Brandenburg und Sachsen Streit über Notbetreuung für gefährdete Kinder

Senftenberg, Hoyerswerda, Weißwasser

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