Neun weitere Menschen im Landkreis Spree-Neiße sind im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Das teilte der Landkreis am Montag mit. Damit stieg die Zahl der Todesfälle in Spree-Neiße seit Ausbruch der Pandemie auf 113.

77 Neuinfektionen im Landkreis Spree-Neiße

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Spree-Neiße hat auch am Monat, 11. Januar 2021, erneut einen hohen Stand erreicht. 77 Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden registriert. Damit haben sich insgesamt 4043 Menschen in Spree-Neiße seit Beginn der Pandemie mit dem Corona-Virus infiziert, wobei 1524 mittlerweile als genesen gelten. 2406 Menschen sind dort aktuell mit dem Virus infiziert.

In Guben gab es die meisten Neuinfektionen

Die meisten Neuinfektionen wurden am Montag in der Stadt Guben registriert. Weitere 27 Menschen haben sich dort infiziert. Es folgen die Ämter Döbern-Land mit 13 und Burg mit acht Neuinfektionen. Die restlichen Neuinfektionen im Landkreis Spree-Neiße verteilen sich weiter auf folgende Ämter, Städte und Gemeinden: das Amt Peitz (6), die Gemeinde Schenkendöbern (6), die Stadt Forst (5), die Gemeinde Kolkwitz (4), die Stadt Spremberg (4), die Gemeinde Neuhausen / Spree (3) und die Stadt Welzow (1.)
Für etwa 890 Infizierte und Kontaktpersonen ersten Grades ist durch das Gesundheitsamt derzeit eine Quarantäne verhängt worden. 34 Menschen werden stationär behandelt.

Erneut sehr hohe Sieben-Tage-Inzidenz in Spree-Neiße

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Spree-Neiße ist am Montag im Vergleich zum Vortag gestiegen. Sie liegt bei 444,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Einen Tag zuvor lag sie noch bei 354. Sobald die Inzidenzzahl den Grenzwert 300 überschreitet, steht es den Landkreisen gemäß der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg frei, Kindertagesstätten zu schließen. Das teilt der Landkreis mit. Landrat Harald Altekrüger (CDU) hat sich zum derzeitigen Zeitpunkt gegen eine Schließung im Landkreis Spree-Neiße ausgesprochen. „Derzeit sind Kitas nicht die Treiber der Pandemie. Wir verschaffen uns täglich einen Überblick über das Infektionsgeschehen in den Kitas des Landkreises. Sollten wir hier einen Anstieg verzeichnen, ist die Notfallbetreuung ein Mittel, mit dem wir darauf reagieren werden“, so Altekrüger.
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