Es war ein kleiner Hoffnungsschimmer, allerdings nur von kurzer Dauer. Nachdem am Dienstag die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Spree-Neiße seit langer Zeit mal wieder im einstelligen Bereich gelegen hatte, gab es am Mittwoch die nächste Hiobsbotschaft: So hat sich die Zahl der bestätigten Fälle auf 1679 erhöht. Im Vergleich zum Vortag sind somit 48 neue Covid19-Infektionen dazugekommen. 20 Erkrankte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. 35 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung verstorben. Für rund 4000 Menschen ist durch das Gesundheitsamt des Landkreises eine Quarantäne verhängt worden. 753 Personen gelten als geheilt. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert liegt bei 248,0.

Spremberg und Döbern mit den meisten Neuinfektionen

Die Neuinfektionen verteilen sich auf folgende Städte und Gemeinden: Stadt Spremberg (18), Stadt Forst (4), Stadt Welzow (4), Gemeinde Kolkwitz (2), Gemeinde Neuhausen/Spree (1), Amt Burg (4), Amt Döbern-Land (6), Amt Peitz (2), zur Zeit nicht im Landkreis (7).
„Der Inzidenzwert ist weiterhin deutlich zu hoch“, sagt Petra Rademacher, Büroleiterin von Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU). Mit Ausnahme von Spremberg – dort ist in den vergangenen Tagen das komplette Gymnasium getestet worden – gibt es weiterhin keine Hotspots, die die hohen Infektionszahlen erklären. Das bestätigt Petra Rademacher. Sie ergänzt: „Wir sind bei der Sieben-Tages-Inzidenz noch längst nicht da, wo wir sein wollen.“
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Hintergründe zum Coronavirus in der Lausitz finden Sie in diesem Dossier.