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| 02:33 Uhr

Carl-Thiem-Klinikum arbeitet enger mit Forst zusammen

Bei der Vertragsunterzeichnung: Irina Keiner, Chefärztin Allgemeine Innere Medizin und Notaufnahme an der Lausitz Klinik Forst, Hans-Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Lausitz Klinik Forst (hinten l.), Dr. Götz Brodermann, Geschäftsführer des Carl-Thiem-Klinikums (hinten r.) und Prof. Alexander Dressel, Chefarzt der Neurologischen Klinik am CTK (r.).
Bei der Vertragsunterzeichnung: Irina Keiner, Chefärztin Allgemeine Innere Medizin und Notaufnahme an der Lausitz Klinik Forst, Hans-Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Lausitz Klinik Forst (hinten l.), Dr. Götz Brodermann, Geschäftsführer des Carl-Thiem-Klinikums (hinten r.) und Prof. Alexander Dressel, Chefarzt der Neurologischen Klinik am CTK (r.). FOTO: CTK
Cottbus. Vorbei sind offenbar die Zeiten des erbitterten Konkurrenzkampfes zwischen den Krankenhäusern Cottbus und Forst: Das Carl-Thiem-Klinikum und die Lausitz Klinik haben einen Kooperationsvertrag für den Bereich der neurologischen Versorgung unterzeichnet. Da das Forster Krankenhaus keine eigene neurologische Abteilung hat, werden künftig Neurologen des CTK bei der Diagnostik und Behandlung unterstützen. red/hil

Das wird sowohl über den digitalen Austausch von Befunden (Teleradiologie) geschehen wie auch direkt vor Ort in Forst. Zudem garantiert das CTK eine 24-stündige Telefonbereitschaft, sodass ein fachlicher Austausch rund um die Uhr möglich ist und gemeinsam Entscheidungen schnell getroffen werden können. Bei einer schweren neurologischen Erkrankung eines Patienten ist eine kurzfristige und unkomplizierte Verlegung in das CTK möglich. Hans-Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Lausitz Klinik Forst, stellt klar: "Ein Patient beispielsweise mit akutem Schlaganfall gehört in eine Stroke Unit, wie sie am CTK vorhanden ist. Diese zusammen mit neurologischer Expertise ist notwendig, um ihn bestmöglich zu versorgen." Das bestätigt auch Irina Keiner, Chefärztin der Allgemeinen Inneren Medizin und der Notaufnahme in Forst: "Für die Qualität der Versorgung ist diese Kooperation sehr wichtig."

Für den Geschäftsführer des CTK, Dr. Götz Brodermann, stellen solche Kooperationen einen großen Vorteil für die Patienten dar: "Medizin wird lokal betrieben. Deshalb sind wir immer interessiert an der Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten." So bringe das CTK gern das technische Know-how und die fachliche Expertise in die Kooperation ein - die sicher nicht die letzte der beiden Häuser sei.