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| 16:44 Uhr

Forst
Bunte Deckel sollen Leben retten

Seit einigen Wochen sammeln die Schüler der Evangelischen Grundschule Forst fleißig bunte Plastikdeckel für das Projekt „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“.
Seit einigen Wochen sammeln die Schüler der Evangelischen Grundschule Forst fleißig bunte Plastikdeckel für das Projekt „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“. FOTO: Vanessa Diers
Forst. Seit einigen Wochen sammeln auch Schüler der evangelischen Grundschule Deckel gegen Kinderlähmung.

Der Grundgedanke ist einfach: Verschlusskappen von Plastikflaschen werden gesammelt und an Recyclinghändler verkauft. Der Elös fließt in die weltweite Bekämpfung von Polio. Der Grundgedanke ist einfach: „Alle können im Kampf gegen die Kinderlähmung mithelfen“, erklärt Vanessa Diers von der evangelischen Grundschule in Forst. Die Schüler wüssten, „dass nicht jedes Kind auf unserer Erde die Impfung gegen Kinderlähmung bekommt. Daher ist die Motivation riesengroß.“

Im Eingangsbereich der Schule steht eine große Tonne, beklebt mit dem Plakat der Aktion. „Jeden Morgen werfen die Kinder Deckel hinein und freuen sich, helfen zu können“, hat Vanessa Diers beobachtet. Eine Schülerin der Klasse 5 habe einen Restaurant-Betreiber gebeten, die Deckel zu sammeln und ihr mitzugeben. Allein sie füllte die Sammeltonne mit über 1000 Deckeln. Die Schüler der Klassen 2 und 3 fragten bei einem Gentränkehändler nach. Christian Schneider, Leiter des Böcklebart-Getränkemarktes, sei positiv überrascht gewesen und habe die Kinder in das Pfandflaschenlager gelassen, wo er eine Stunde lang zusammen mit ihnen Deckel abschraubte. „Mittlerweile haben die Schüler den Getränkemarkt mehrmals besucht und über 2000 Deckel abgeschraubt“, dankte Vanessa Diers für die Unterstützung. Erstes Etappenziel ist es, eine Kiste mit 315 Litern Fassungsvermögen zu füllen. Aktuell sind es 55.