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| 13:26 Uhr

Forst
Bundestagsabgeordneter spricht mit Landwirten über Insektenschutz

Forst. Schutz von Insekten und Kulturlandschaften in Kommunen gefordert. Von Sven Hering

Zur Unterstützung der Volksinitiative des Landesbauernverbandes „Mehr als nur ein Summen – Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren“ hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Raik Nowka und dem CDU-Landtagskandidaten Rüdiger Krause über die Situation auf dem Gut Neu Sacro informiert.  Bernd Starick, Vorstandsmitglied der Bauern AG Neißetal, zeigte den CDU-Politikern vor Ort, wie Landwirte Natur- und Insektenschutz umsetzen. Großflächig werden Blühflächen an Ackerrändern angelegt oder als Zwischenfrucht eingebracht. An Grabenrändern werden Sträucher und Bäume wie zum Beispiel Linden gepflanzt, die für den Insektenschutz wichtig sind.

Schon jetzt erste Erfolge erkennbar

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln werde auf ein Minimum reduziert und ständig kontrolliert. Diese Maßnahmen zeigten erste Erfolge. Feldlerche und Rebhuhn werden beobachtet, an den vorhandenen Amphibienzäunen wurden Zauneidechsen gefunden und Insekten tummeln sich auf den angelegten Bienenweiden. Für den Insektenschutz, so ein Ergebnis des Gesprächs, müsse aber noch mehr getan werden. Ein Umdenken sei in Kommunen notwendig. So seien Blühstreifen statt gemähter Straßenränder eine wirksame Maßnahme zum Insektenschutz. Darüber hinaus könnten die Flächen unter Stromtrassen für die großflächige Anlage von Bienenweiden oder Wildackern genutzt werden. Auch Bau- und Industriebrachen seien bis zur Nutzung als Bauland geeignete Flächen für den Insektenschutz.