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Brozek: Bund sieht keine Handhabe zum Löschen beizutragen

Klaus-Peter Schulze (CDU)
Klaus-Peter Schulze (CDU) FOTO: Archiv
Forst. Der Spremberger Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze (CDU) regt die Aktivierung einer bereits bestehenden deutsch-polnischen Umweltgruppe an. Diese soll auf eine unverzügliche Brandbekämpfung hinwirken und damit den Ausstoß der belastenden Emissionen im deutsch-polnischen Grenzgebiet beenden. Doch wie das funktionieren könnte, ist offen. Jürgen Scholz

Der Bundes- und Kreistagspolitiker sieht nach Gesprächen in Forst die Bürger der Stadt zu lange mit ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen und übt Kritik an der rot-roten Landesregierung: "Es kann nicht sein, dass die Behörden im Land Brandenburg seit drei Wochen nicht in der Lage sind, genaue Messungen der Luft vorzunehmen." Es müsse "auf die polnischen Behörden eingewirkt werden, damit der Brand schnellstmöglich gelöscht wird". Dies sei aber nicht möglich, räumte Schulze nach Rücksprache mit Bundesbehörden ein. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit habe bei der Zuständigkeit wegen der durch den Brand auf einer Recyclinganlage in Polen entstandenen Immissionen auf Behörden des Landes Brandenburg verwiesen.