Bei einer Sitzung des Ortsbeirates am Montag hatte zuvor Waldemar Olheide vom städtischen Planungsamt über den möglichen Bau von Windrädern im Bereich westlich von Briesnig aufgeklärt. Laut Födisch sind die Briesniger sauer, dass für das Jahr 2010 bereits der Bau von fünf Anlagen geplant sei. Die Bürger fürchteten laut Födisch, dass mit der Errichtung der Anlagen die Wohngegend abgewertet werde. Am Ende stehe die Frage: „Was sind unsere Grundstücke nach dem Bau des Windparks noch wert?“ Zudem haben die Briesniger Angst, dass es nicht bei den fünf Riesenspargeln bleibt. „Es könnten laut Planung weitere 25 Anlagen gebaut werden“, so die Ortsvorsteherin.

Sei der Bau der Anlagen nicht aufzuhalten, sollen wenigstens die Möglichkeiten der Mitsprache bei der Gestaltung der Windkrafträder „ausgereizt werden“. Der Ort könne über Farbe, Leistung und Höhe der einzelnen Windanlagen mit bestimmen. Die Ortsvorsteherin: „Am liebsten hätten wir die Anlagen weiter weg.“ Doch das sich anschließende Kippengelände könne noch nicht bebaut werden. jas