Die Freiwilligen Feuerwehren aus dem Amt Döbern-Land kommen nicht zur Ruhe. Am Donnerstagabend, 30. Juli, und am Freitag mussten sie gleich zu mehreren Einsätzen ausrücken.
„Wir hatten gerade die Technik von unserem Einsatz bei der Minensprengung in Bahren gereinigt, da gab es den nächsten Alarm“, sagt Amtswehrführer Lars Mudra. Aus Groß Schacksdorf war ein Waldbrand gemeldet worden. „Die Informationen, die wir hatten, waren recht spärlich, zudem erwies sich das Gelände als schwer zugänglich“, schildert der Feuerwehrchef die Situation. Auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmeter hatte sich das Feuer ausgebreitet. Zweieinhalb Stunden waren die rund 70 Einsatzkräfte damit beschäftigt, die Flammen einzudämmen. Rund 60 000 Liter Wasser wurden dabei laut Mudra ausgebracht.

Brandstiftung in Groß Schacksdorf nicht ausgeschlossen

Die Nacht sollte für die Kameraden sehr kurz ausfallen. Denn schon am Freitag um 6 Uhr gab es den nächsten Einsatz. Wieder war Groß Schacksdorf das Ziel, diesmal brannte dort der Wald aber an einer anderen Stelle. Zur Ursache kann Lars Mudra nur spekulieren. Brandstiftung, so sagt er, könne aber nicht ausgeschlossen werden.
Schließlich forderte am Freitag noch eine 500 Meter lange Ölspur zwischen Leuthen und Klein Loitz den Einsatz der Kameraden. Außerdem wurde die Waldfläche an der K7101 in Bahren, auf der am Donnerstag acht Panzerminen gesprengt worden waren, noch einmal kontrolliert. Dort sind laut Mudra aber keine Auffälligkeiten festgestellt worden.
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