Nach Angaben des Landkreises Spree-Neiße hat sich die Anbaufläche von Roggen und Silomais jeweils um etwa ein Fünftel auf 8600 beziehungsweise 5150 Hektar in diesem Jahr erhöht. Nun gelte es „mit Augenmaß eine solche Strategie zu entwickeln, dass durch die Initiativen zur alternativen Energieerzeugung die tierische Veredlungswirtschaft nicht eingeschränkt wird“ , so Landrat Dieter Friese (SPD), der auch darauf hinwies, dass im kommenden Jahr die obligatorische Flächenstilllegung wegfalle.
Zwar müsse verstärkt in die Bewässerung investiert werden, Schwerpunkt des Mitteleinsatzes bei den Agrarumweltmaßnahmen bleibe aber der Ökolandbau, der im Spree-Neiße-Kreis von 43 Unternehmen auf 8200 Hektar betrieben werde. Der Flächenanteil von 16 Prozent stelle einen überdurchschnittlichen Wert im Landes- und Bundesvergleich dar, so Friese. (js)