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Bildungswesen soll voran gebracht werden

Der Spitzenkandidat der Schill-Partei im SPN-Kreis Wolfgang Dubrau schreibt zum Leserbrief von Herrn Jens Merhold in der RUNDSCHAU vom 15.

Juli, Lokalseite Forst: „Schill-Partei hat vielerorts Investoren vergrault“ :
Sicher kann man nach den vielen „Verwaltungsreformen“ seit 1990 verärgert sein zur Idee der Bildung einer Spree-Neiße Region mit Cottbus. Das hätte schon 1994 erledigt sein sollen, nur fehlte den damaligen Politikern der Mut zu diesem Schritt.
Die Stadt Forst ist meine Heimat, und meine Heimatverbundenheit lasse ich von niemandem in Zweifel ziehen. Jedoch sollen übergeordnete Verwaltungen unbürokratisch und effizient arbeiten, dann muss auch nicht so viel Geld als Kreisumlage aus Forst zum Kreis fließen und kann in unserer Heimatstadt Nutzen bringen.
Die Schill-Partei ist zwar in Hamburg gegründet worden, ihre Heimat ist jedoch ganz Deutschland. In Hamburg ist Senator Uldall (CDU) für die Wirtschaft verantwortlich. Dort ist zu erfahren, dass bei der Wirtschaftsbehörde der Ausfall von drei Investoren in der genannten Größenordnung nicht bekannt ist.
Über die Fortschritte im Bildungswesen (FDP-geführt) seit zwei Jahren kann man sich in der überregionalen Presse informieren. Die PISA-Studie zeigte ganz besonders deutlich, dass die SPD-geführten Länder besonders schlecht abschnitten, vor allem Brandenburg, und das wollen wir ändern. In Erwartung eines gegebenenfalls negativen Ergebnisses nahm das SPD-geführte Hamburg erst gar nicht am PISA-Test teil.
Sehr aufmerksam scheint der Brief-Schreiber seine Lausitzer Rundschau nicht zu lesen, sonst hätte er erfahren, dass die Kriminalität in Hamburg im ersten Jahr der Schill- „Herrschaft“ , also 2002, um 15,6 Prozent gesunken ist - die Delikte sind von ca. 18 000 pro 100 000 Einwohner auf ca. 15 000 gesunken. In den ersten drei Monaten 2003 sank die Kriminalität um 18,3 Prozent. Diese Angaben kann man auch der bundesweiten Kriminalitätsstatistik entnehmen, für die Herr Schily (SPD)-Bundesinnenminister verantwortlich zeichnet. Und dieser Herr ist völlig unverdächtig, ein Sympathisant von Hamburgs Innensenators Schill zu sein.