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| 02:34 Uhr

Bewegungsspiele für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Die Wahrnehmung von Kindergartenkinder wollen Mitglieder der Verkehrswacht schulen.
Die Wahrnehmung von Kindergartenkinder wollen Mitglieder der Verkehrswacht schulen. FOTO: Nicolay-Guckland
Forst. Ganz langsam tastet sich der sechsjährige Julius durch den Parcours. Erst erkennt er die Steine unter seinen Füßen, auch das Stroh, Fußbodenbelag und Sand kann Julius mühelos ausmachen. Anne Nicolay-Guckland

Auch mit seinen Händen erfühlt er zusammen mit dem fünfjährigen Colin die verschiedenen Gegenstände: Kastanien, Steine, Nüsse und Kiefernzapfen erkennen die beiden Kindergartenkinder.

Zum Aktionstag waren die Vorschüler des Forster Kindergarten "Fröbel" am Donnerstag zu Gast bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Ortsverkehrswacht Forst. Im Rahmen des Programms "Kinder im Straßenverkehr" der deutschen Verkehrswacht wird auch die Wahrnehmung der Kinder geschult. Dafür sollen die Kinder Gegenstände mit Händen und Füßen erfühlen, und alles mit verbundenen Augen. "Wir schulen auch das Hören von Geräuschen, in dem die Kinder mit verbundenen Augen Geräusche erkennen sollen, die aus unterschiedlicher Richtung abgespielt werden", erklärt Dietmar Schonnop, Mitglied der Ortsverkehrswacht Forst.

Mit dem angebotenen Programm sollen die Kinder Orientierung im Straßenverkehr erlernen und in den Bereichen Wahrnehmung, Reaktionsvermögen und Bewegung fit gemacht werden für den Straßenverkehr. "Wir wollen die Kinder befähigen, dass sie auch mit ihren Sinnesorganen den Verkehr wahrnehmen", erklärt Dietmar Schonnop. Während der 70-jährige Schonnop mit Georg Weigel fachsimpelt, der sich ebenfalls ehrenamtliche bei der Ortsverkehrswacht Forst engagiert, erklärt Joachim Erdmann in einem Nebenraum der Turnhalle der Kreisvolkshochschule, in die Kita-Kinder gekommen sind, Verkehrszeichen.

Der Vorsteher der Ortsverkehrswacht spricht mit den Kindern über alltägliche, aber für sie knifflige Verkehrssituationen. Ob die Kinder etwa die Straße überqueren können, wenn die Ampel auf Rot schaltet und sie sich mitten auf der Straße befinden, das können die Fünf- bis Sechsjährigen nicht sofort beantworten.

Der dritte und letzte Baustein des Programms ist Bewegung. "Es ist sehr wichtig diese in das Programm zu integrieren", erklärt Dietmar Schonnop und deutet auf die Gruppe, die inzwischen begeistert gemeinsam das große, bunte Schwungtuch in Bewegung bringt.

deutsche-verkehrswacht.de