| 02:35 Uhr

Betriebsumzug mit 400 Kisten

Die Umzugswagen vor dem neuen Domizil, dem Stadthaus in der Frankfurter Straße – deshalb war auch die Straße gesperrt.
Die Umzugswagen vor dem neuen Domizil, dem Stadthaus in der Frankfurter Straße – deshalb war auch die Straße gesperrt. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Es ist eine aufregende Woche, die die 20 Mitarbeiter des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft des Landkreises Spree-Neiße derzeit erleben: Denn seit Donnerstag zieht ihre Abteilung vom Kreishaus in der Heinrich-Heine-Straße ins Forster Stadthaus in der Frankfurter Straße um. "Jeder hat etwa 20 Kisten gepackt – so sind rund 400 Kisten zusammengekommen, die am neuen Standort wieder ausgepackt werden müssen", erklärt Werkleiterin Susanne Neuer. Steffi Ludwig / slu

Hinzu kommt die gesamte Technik, die wieder angeschlossen werden muss. Die Möbel - alles wurde neu eingerichtet - sind bereits Anfang August gekommen.

Und so herrschte in den vergangenen Tagen im zweiten und dritten Obergeschoss des Stadthauses, wo der Eigenbetrieb arbeitet wird, ein buntes Gewusel aus Handwerkern, Mitarbeitern des Umzugsunternehmens, Technikern und Mitarbeitern des Eigenbetriebes. Die Straße am Stadthaus musste für das Ausladen der Umzugsfahrzeuge zeitweilig gesperrt werden. "Aber ab Donnerstag werden wir für die Kunden erreichbar sein", kündigt Susanne Neuer an.

Notwendig geworden war der Umzug des Eigenbetriebes, da im Kreishaus der Platz knapp geworden war: 26 neue Stellen waren geschaffen worden, weitere sollten hinzukommen, viele davon im Bereich der Asylbewerber. Doch wie Andreas Schober, Fachbereichsleiter Haupt- und Personalverwaltung, am Montag betonte, seien einige dieser Stellen aufgrund des Rückgangs der Asylbewerberzahlen nicht besetzt worden. Im Moment werde gerade geplant, wie viele Plätze tatsächlich - auch für die Auszubildenden - benötigt werden und wer dann genau in die bisherigen Räume der Abfallwirtschaft einziehen werde, so Schober. Der ursprüngliche Plan, dass das Jobcenter umziehen sollte, war verworfen worden.

Die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft, die seit dem Jahr 2000 im Kreishaus arbeiteten, sitzen im Stadthaus nun statt auf einer auf zwei Etagen und haben nach Auskunft von Susanne Neuer mehr Einzelzimmer als vorher. Sie selbst habe einen tollen Ausblick vom Eckzimmer auf die Kreuzung, schmunzelt sie.

Für die Kunden ändere sich bis auf die neuen Telefonnummern wenig, E-Mail-Adressen und Postanschrift bleiben gleich. Wer persönlich in die Frankfurter Straße komme, finde natürlich auch hier einen Briefkasten zum Einwerfen vor. Parkplätze - zumindest zeitlich befristete - gebe es in der Umgebung ausreichend, beispielsweise in der Cottbuser oder Blumenstraße, auch der Lindenplatz sei nicht weit.

Zum Thema:
Ab Donnerstag ist der Eigenbetrieb in der Frankfurter Straße 2 unter Telefon 03562 6925101 erreichbar (weitere Telefonnummern unter www.eigenbetrieb-abfallwirtschaft.de ). Die bisherigen Nummern werden auf die Zentrale des Kreishauses umgeleitet. Als Postanschrift bleibt die Heinrich-Heine-Straße 1.