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| 14:05 Uhr

Gesellschaft
Beinahe eine Forster „Geschichts-Akademie“

Dank an Frank Henschel (links) und Handschlag zur weiteren Zusammenarbeit mit Kristian Schmidt.
Dank an Frank Henschel (links) und Handschlag zur weiteren Zusammenarbeit mit Kristian Schmidt. FOTO: Angela Hanschke
Forst. Die 50. Auflage des Forster Geschichtsstammtisches präsentiert Brigadetagebücher.

Vor fünf Jahren haben Mitglieder des Museumsvereins des Brandenburgischen Textilmuseums in Forst die Bildung eines Museumsstammtisches angeregt. Sich mehrmals jährlich austauschen, den Fundus des Hauses vorzustellen sowie die Herausgabe des Forster Jahrbuchs fortzuführen – das waren damals die Anliegen.

Seither schmiedet an jedem Jahresende ein knappes Dutzend Geschichtsinteressierter Vorstellungen für die monatliche, stets an einem Donnerstag stattfindende Reihe. 70 Heimatforscher stellten sich im September des Jahres 2013 zur ersten Auflage im Pub von Franz Worrich ein. Seither ist Frank Henschel der moderierende „Frontmann“ dieses kulturellen Selbstläufers. Am vergangenen Donnerstag eröffnete er die 50. Auflage der Veranstaltung, die inzwischen zu einer lokalen „Geschichtsakademie“ wurde. Dazu gab es Glückwünsche von Kristian Schmidt, dem Vorsitzenden des Museumsvereins.

Inzwischen hat sich die Zahl der Besucher der 3000er-Marke genähert. Gemeinsam wurde unter anderem nach dem Verbleib verschollener Kunstwerke geforscht, wurden die Biografien von Forster Persönlichkeiten beleuchtet, dank Drohnentechnik „Forst von oben“ betrachtet, wurde Regionalliteratur vorgestellt. Wissenszuwachs gab es auch bei Wanderungen ins Forster Umland – entlang der Neißeniederung in Pusack und durch das Naturschutzgebiet „Luisensee“ in Klein Kölzig.

Sogar überregional besucht wurde der Themenabend im Januar. Die Gäste präsentierten dabei Forster Kunst und Krempel und erfuhren dazu aus erster Hand Geschichten mit Aha-Effekt. Bei der nächsten Auflage des Geschichtsstammtisches wird sich alles ums Thema „Wasser“ drehen.