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BASF: Keine Hinweise auf akute Gesundheitsgefährdung

FOTO: Katrin Kunipatz
Forst. Nach Einschätzung der BASF Schwarzheide geht von den Brandgaskomponenten der in Brozek brennenden Stoffe keine akute Gesundheitsgefährdung aus. Das teilte der Landkreis Spree-Neiße mit. Die Ergebnisse des Fachlabors in Münster, das unter anderem auf den Nachweis von Dioxinen spezialisiert ist, stehen aber noch aus. Jürgen Scholz

Die Einheit Umwelt der BASF Schwarzheide hat zum Zeitpunkt des Aufbaus der beiden 24-Stunden-Messstationen im Forster Freibad sowie in Groß Bademeusel Kontrollen der Luftgüte vorgenommen. Die Messung über einen 24-Stunden-Zeitraum endete Dienstagmittag.

Untersucht wurden Stoffe wie Salzsäure, Blausäure und Chlor. Alle Messwerte lagen laut Landkreis unterhalb der jeweiligen Bestimmungsgrenzen und unterhalb der bekannten Expositionsgrenzwerte. Gemäß dem Sprecher der BASF Schwarzheide GmbH, Arne Petersen, sei somit davon auszugehen, dass bezüglich der gemessenen Brandgaskomponenten keine akute Gesundheitsgefährdung besteht.

Die weitere Analyse der Forster Messdaten erfolgt durch die Firma Ergo Umweltinstitut Dresden. Die Ergebnisse werden für kommende Woche erwartet und zeitnah durch den Landkreis Spree-Neiße auf der Internetseite www.lkspn.de öffentlich bekannt gegeben, teilt das Landratsamt mit.

BASF Schwarzheide Geschäftsführer äußert sich zu Messergebnissen