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| 19:05 Uhr

Fußball
Am Ende gab es nur Gewinner

 Viel Brisanz gab es beim Ortsderby SV Schwarz-Weiß Keune gegen SV Lausitz. Die Partie endete letztlich torlos.
Viel Brisanz gab es beim Ortsderby SV Schwarz-Weiß Keune gegen SV Lausitz. Die Partie endete letztlich torlos. FOTO: Michael Leske
Zum Bambini-Turnier des SV Schwarz-Weiß Keune trafen sich sieben Mannschaften. Kein Spieler war älter als sechs Jahre. Von Michael Leske

Zum 5. Mal veranstaltete der Forster SV Schwarz-Weiß Keune das Hallenturnier für G-Junioren am Sonntag in der Mehrzweckhalle. Sieben Mannschaften kämpften um den Turniersieg. Ein vierstündiges Mammutprogramm mit insgesamt 21 Spielen zu jeweils zehn Minuten verlangte den kleinen Kickern alles ab. Die G-Junioren oder auch Bambinis genannt, sind die jüngsten Fußballer im Verein. In der Regel sind die Kinder dieser Altersklasse nicht älter als sechs Jahre.

Aus Weißwasser, Groß Gaglow, Sielow, Branitz und Frauendorf waren die Gäste angereist. Dazu kam der Ortsrivale vom SV Lausitz. Bambinitrainer und Vereinsvorsitzender René Kathen war zufrieden. Er konnte zwölf Spieler aufbieten. „Eigentlich haben wir 16 Bambinis“, sagte er, „aber nicht alle sind heute dabei.“ Zu den Jüngsten zählt die vierjährige Fiona. Stolz zeigt sie am Ende ihre Medaille – es ist ihre erste und es war ihr erstes Fußballspiel. Das Mädchen trainiert seit Sommer beim Forster SV Schwarz-Weiß Keune. Voller Spaß und Leidenschaft wurde auf dem Spielfeld gekämpft. Zwischen den Spielen holten sich die kleinen Kicker „Knuddeleinheiten“ bei den Spielermuttis. Rote Brause und bunte Gummischlangen verkürzten den Kindern die Wartezeit, die zum Turnierende hin gefühlt immer länger wurde. Da sausten schon gelegentlich Spielzeugautos aufs Spielfeld oder ein Geschwisterkind wollte mitspielen.

Richtig tolle Stimmung kam beim Ortsderby gegen den SV Lausitz auf: Lautstark feuerten die Eltern ihre Kinder an und die Leidenschaft übertrug sich auf die Kleinen. Nach zehn Minuten belohnten sie sich mit einem Punkt im torlosen Duell. Dafür nahm der Trainer seinen Torwart nach der Partie freudig in den Arm, vielleicht auch als Entschädigung für das Pech im vorhergehenden Spiel, als der Junge den gegnerischen Schuss zwar halten konnte, dann aber samt Ball ins Tor rutschte. Und für seine tollen Paraden wurde Jeremy Pfingst vom FSV Schwarz-Weiß Keune zudem als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Sieger wurde die Mannschaft aus Weißwasser, der SV Lausitz kam auf Platz fünf und die Keuner belegten Platz sieben.