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| 02:43 Uhr

Bahnhaltepunkte im Amt Peitz brauchen mehr Reisende

Peitz. Das drohende Aus für zwei Bahnhaltepunkte im Amt Peitz war eines der Themen, die Amtsdirektorin Elvira Hölzner (parteilos) am Mittwoch mit Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) bei dessen Arbeitsbesuch in Peitz diskutiert hat. Bis 2017 sind die Haltepunkte in Jänsch walde-Ost und Teichland gesichert. nn

Wie es danach aussieht, ist ungewiss. Bei der Fortschreibung des Landesnahverkehrsplans gilt aktuell eine Zahl von mindestens 50 Ein- und Aussteigern pro Tag als entscheidende Marke für den Erhalt eines Bahnhaltepunktes. In Jänsch walde-Ost werden laut Altekrüger derzeit knapp 50 Bahnreisende pro Tag gezählt, am Haltepunkt in Teichland sind es nur 35. "Wenn wir die Haltepunkte erhalten wollen, müssen die Zahlen steigen. Deshalb haben es die Bürger mit in der Hand, ob die kleinen Bahnhöfe erhalten bleiben werden", ist der Landrat überzeugt. Für den Haltepunkt Teichland sieht er aber gute Chancen, dass sich die Frequenz der Bahnreisenden erhöhen kann. Nicht zuletzt wegen des benachbarten Erlebnisparks Teichland, der vom Haltepunkt fußläufig zu erreichen ist. "Erst kürzlich wurde ein Fußweg vom Haltepunkt Teichland zum Erlebnispark gebaut. Das Vorhaben wurde vom Land mit 300 000 Euro gefördert. Es würde schon deshalb keinen Sinn machen, denn Haltepunkt stillzulegen", betont die Amtsdirektorin. Der Erlebnispark sei ein tolles Ziel für Wandertage und dank des Fußwegs mit der Bahn einfach und sicher zu erreichen, wirbt Hölzner.