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Ausstellung
Zum letzten Mal: Sacroer Ausstellung zur Reformation

Das Dorfmuseum Sacro widmet sich noch bis Sonntag in einer Ausstellung dem Jubiäum 500 Jahre Reformation.
Das Dorfmuseum Sacro widmet sich noch bis Sonntag in einer Ausstellung dem Jubiäum 500 Jahre Reformation. FOTO: Katrin Kunipatz / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Sacro. Saisonrückblick im Dorfmuseum fällt positiv aus. Fürs kommende Jahr Ausstellung zum Feuerwehrjubiläum geplant.

Dem Thema 500 Jahre Reformation widmet man sich im Dorfmuseum Sacro. Reinhard Natusch hat sich dem Thema Kirche und Religion aus verschiedenen Richtungen genähert. Ausgestellt sind unter anderem Fotografien und Originaldokumente zweier wichtiger Pfarrer in Sacro: Pastor Groß und Pfarrer Bodo Trummer. Zusammengetragen hat er außerdem Münzen, Briefmarken und andere Dokumente, mit denen 1983 an den 500. Geburtstag Martin Luthers gedacht wurde. Zum letzten Mal haben Besucher am Sonntag, 29. Oktober, die Möglichkeit, die Ausstellung im Dorfmuseum Sacro zu sehen. von 14 bis 17 Uhr ist geöffnet.

Danach schließt das Museum für die Wintermonate. Im Rückblick ist Reinhard Natusch, Gründer des Museums, zufrieden. „Die Ausstellung zur Tierwelt des Grafen Brühl sahen rund 700 Besucher“, sagt er. Fürs kommende Jahr sind bereits drei Ausstellungen geplant. Ende März öffnet er das Dorfmuseum wieder. Im Rahmen des Geschichtskabinetts können Besucher vier Wochen lang in Originalbriefen und -Belegen von Forster Widerstandskämpfern blättern. Darunter finden sich beispielsweise Unterlagen von Rudolf Rothkegel, der nach 1945 als Bürgermeister das Leben im zerstörten Forst neu organisierte.

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Sacro soll es im Dorfmuseum eine Ausstellung geben. Zusätzlich will Reinhard Natusch Interessierten auf einer CD 50 historische und aktuelle Bilder der Feuerwehr zur Verfügung stellen. Im Dorfmuseum werden Fotos, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände aus über 100 Jahren Feuerwehr gezeigt.

Für Juni ist in Zusammenarbeit mit Pfarrer Bodo Trummer eine Ausstellung im Dorfmuseum und eventuell auch in der Kulturkirche zum 150.­Geburtstag von Pastor Groß geplant. Von 1900 bis 1936 war er im Kirchsprengel tätig und hat sich unter anderem um die Schule, den neuen Friedhof verdient gemacht, den Raiffeisenverein gegründet und ein Familienbuch mit 10 000 Eintragungen geschrieben.

(kkz)