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| 02:35 Uhr

Ausstellung zum Weinbau in der Lausitz im Rosengarten Forst

Forst. Im Besucherzentrum des Ostdeutschen Rosengartens wird bis 30. September die Ausstellung "Lausitzer Weinbau" präsentiert. red/js

Infolge der Reblausplage im 17. Jahrhundert und der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verlor jedoch die 700-jährige Weinkultur in der Region an Bedeutung.

Mit der Ausstellung bietet das Institut für Neue Industriekultur (Inik) an, die Lausitzer Weinregion neu zu entdecken. Manchmal augenzwinkernd, zweifellos voll Überraschung, führt die Geschichte, die von Porträts des Berliner Fotografen Lorenz Kienzle umrahmt wird, durch die Weinhänge auf beiden Seiten der Neiße, teilt die Stadtverwaltung Forst mit. Dabei dokumentiere die Ausstellung keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema des Weinbaus in der Lausitz, sondern präsentiere ausgewählte Eindrücke von der wieder entstehenden Lausitzer Weinlandschaft.

Der Förderverein "Niederlausitzer Weinbau" beleuchtet mit weiteren Ausstellungsbeiträgen die Weinbautradition im südlichen Brandenburg und gibt einen Überblick über deren Wiederbelebung.

Ergänzt werden diese beiden Ausstellungsteile durch Leihgaben der Familie Bauer aus dem Forster Ortsteil Sacro, die über ein Jahrhundert Obstweine gekeltert hat.