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| 17:29 Uhr

Forst
Ausstellung soll Besinnlichkeit stiften

Durch Vielfalt überzeugt die Krippenausstellung in der katholischen Kirche in Forst.
Durch Vielfalt überzeugt die Krippenausstellung in der katholischen Kirche in Forst. FOTO: Angela Hanschke
Forst. Traditionell werden bei der kirchlichen Krippe die Könige erst am 6. Januar hinzugestellt.

Mehr als 40 Krippen sind seit Sonntag in der katholischen Kirche in Forst zu sehen. „Nicht Plätzchen und Glühwein sollen im Mittelpunkt dieses Kalendertürchens stehen, sondern das christliche Weihnachtsgeheimnis“, erläutert Schwester Victoria Jazdzewski den Grundgedanken. Mitglieder der Kirchengemeinde und Döberner Hedwigschwestern haben die Krippen aus Marolin-Papp, Ton, Holz, Moos, Wolle und Papier zur Verfügung gestellt. Sogar Playmobilfiguren fanden ihren Platz. Eine gläserne Krippe stammt aus Schweden und eine aus Israel. In der katholischen Kita und im Kindertreff wurden weitere Krippen gebastelt.

Künstlerisch besonders wertvoll ist die große kircheneigene Krippe, die über zwei Figurensätze verfügt. Der bemalte stammt wahrscheinlich aus der Erbauungszeit der Kirche im Jahre 1875. Simone und Thomas Lehmann haben eine Weihnachtskrippe aus den 1950er-Jahren ausgestellt. „Inzwischen ist sie bereits in dritter Generation in Familienbesitz, wird in Ehren gehalten und am Nachmittag des Heiligen Abend vor dem Weihnachtsbaum aufgebaut.“ Erinnerungen werden wach, an die Kinderzeit, als er mit den handbemalten Figuren spielte und Gras für die Tiere von der Wiese zupfte. „Unsere große Krippe“, so Schwester Victoria, „bleibt bis zum 2. Februar, dem Tag Maria Lichtmess, stehen. Erst am 6. Januar kommen die Figuren der Heiligen drei Könige hinzu“.