| 02:34 Uhr

Ausschuss tagt zu Anträgen für Siedlungsgebiet

Spree-Neiße. Neben zahlreichen Städten und Gemeinden wird auch der Landkreis Spree-Neiße zu den Anträgen für eine Feststellung der Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden angehört. Eine Beschlussempfehlung für den Kreistag sollen die Mitglieder des Ausschusses für Sorbisch/Wendische Angelegenheiten vorbereiten. red/js

Sie treten am Mittwoch, 26. Oktober, um 16 Uhr im Dorfzentrum "Alter Schafstall" in Wiesengrund (Gosdaer Dorfstraße 19c) zusammen. In der öffentlichen Sitzung wird auch der Wiesengrunder Bürgermeister Egbert S. Piosik über Sorbisches/Wendisches in der Gemeinde informieren.

Teilweise wurden die Anträge vom Rat für Sorben/Wenden ind Brandenburg gestellt, treffen aber in den Kommunen nicht auf ungeteilte Zustimmung. Beispielsweise wurde in Forst ein Beschluss dafür mit Ausnahme des Ortsteils Horno abgelehnt.

Weitere Anträge gibt es vom Rat für die Gemeinden Neiße-Malxetal, Tschernitz, Jämlitz-Klein Düben, Groß Schacksdorf-Simmersdorf sowie für die Städte Guben und Döbern.

Laut einer Übersichtskarte des Landkreises gibt es gemeinsame Anträge durch Rat und Kommune für die Stadt Welzow sowie für Grano, Kerkwitz, Taubendorf und Groß Gastrose in der Gemeinde Schenkendöbern, für Haasow und Groß Döbbern in der Gemeinde Neuhausen, aber auch für Gosda, Jethe, Gahry, Trebendorf und Mattendorf in der Gemeinde Wiesengrund.

Die Gebiete der Ämter Peitz und Burg, der Gemeinde Kolkwitz und der Stadt Spremberg gehören bereits jetzt flächendeckend zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden.