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Ausschüsse empfehlen Insek-Fortschreibung

Forst. Der Kultur- und der Bauausschuss der Stadt haben dem fortgeschriebenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) mehrheitlich zugestimmt. Angepasst werde unter anderem die Einwohnerentwicklung, erklärte Angelika Geisler vom Fachbereich Stadtentwicklung. slu/kkz

Der Kulturausschuss stimmte mit vier Ja- zu einer Nein-Stimme dafür. Im Bauausschuss gab es vier Ja- und zwei Nein-Stimmen. Kritik kam von Doris Dreßler (Die Linke) - ihrer Ansicht nach sei im Insek zu wenig verankert, wie sich die Stadt auf die alternde Bevölkerung einstelle. Die kürzlich aufgestellten Seniorenbänke seien ein guter Ansatz, aber die Themen barrierefreie Zugänge oder Wohnen kämen zu kurz.

Das Insek sei lediglich ein Handlungskonzept, keine Fachplanung, sagte Angelika Geisler. Barrierefreiheit und Wohnen seien integriert, aber es könne nicht dargestellt werden, welcher Block seniorengerecht saniert werde. Beim Umbau der Cottbuser Straße ab 2018 werde aber beispielsweise auf Barrierefreiheit geachtet. Jürgen Rother (CDU) erklärte, er stimme auch nicht mit allen Punkten überein, sei jedoch dafür, das Konzept zu beschließen, um sich die Fördermittel nicht entgehen zu lassen. Die Entscheidung liegt bei der Stadtverordnetenversammlung am 14. Juli. Das 2007 verfasste Insek muss ständig überarbeitet werden, um weitere Fördermittel der Städtebauförderung bekommen zu können.