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| 16:51 Uhr

Spree-Neiße
Ausschreibung für Breitband läuft, Baustart nicht vor 2019

Spree-Neiße. Firmen müssen bis Anfang Juli ihre Angebote abgeben. Von Katrin Kunipatz

Frühestens im Jahr 2019 könnten die noch auszuwählenden Unternehmen mit dem Auf- und Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Spree-Neiße beginnen, erklärt Rainer Schubert, Geschäftsführer der kreiseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft CIT kürzlich im Wirtschaftsausschuss. Zwischen zweieinhalb und drei Jahren werde der Ausbau dauern. Ziel des mit Fördermitteln unterstützten Breibandausbaus ist es, allen Haushalten einen Internetanschluss mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde anzubieten.

Aktuell laufe das Ausschreibungsverfahren, so Schubert. Bis zum 2. Juli können Firmen ihre Angebote für die insgesamt sechs Lose im Landkreis abgeben. Voraussichtlich im Dezember sollen die Vergabevorschläge erarbeitet sein, damit Bund und Land die endgültigen Zuwendungsbescheide erstellen können. Erst danach könnten die Verträge mit den Providern unterschrieben werden, die wiederum den Ausbau durchführen und die Spezialtiefbaufirmen beauftragen.

Beim Ausbau sollen Glasfaserkabel bis zu den Verteilern gelegt und die Haushalte über die vorhandenen Kupferkabel angebunden werden. „Nur Schulen, öffentliche Einrichtungen und Gewerbegebiete werden direkt mit Glasfaser angeschlossen“, sagt Schubert. Würde man das gesamte Netz in Glasfaser ausbauen, sei mit dem zwei bis dreifachen der Kosten zu errechnen, so der CIT-Geschäftsführer weiter. Außerdem wären mehr Tiefbauarbeiten nötig und die Bauzeit würde sich um zwei Jahre verlängern.