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| 02:35 Uhr

Auslaufen des Programms für ältere Arbeitslose wird kritisch gesehen

Spree-Neiße. Das Auslaufen des Bundesprogrammes "Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" wird seitens des Jobcenters im Spree-Neiße-Kreis eher kritisch gesehen, da die Arbeitslosigkeit in dieser Altersgruppe mit einer Quote von 9,1 Prozent nach wie vor am höchsten ist. Das geht auch aus dem am Dienstag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten fürs Kreisgebiet hervor. red/js

Zum 31. Dezember endete nach zehnjähriger Programmlaufzeit das Bundesprogramm. "Das Jobcenter Spree-Neiße beteiligte sich seit 2008 an diesem Programm und konnte insgesamt 482 Inte-grationen erreichen, davon 82 im Jahr 2015", wird die stellvertretende Werkleiterin Rita Richter in einer Pressemitteilung des Landratsamtes zitiert. Allein 2015 sei ein Rückgang um 14,4 Prozent erreicht worden. Die positiven Erfahrungen und Erkenntnisse könnten aber weiterhin bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit genutzt werden, erklärt Rita Richter, die auch auf die neuen Bundesprogramme zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und ‚Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt‘ verweist.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember im Landkreis leicht angestiegen und beträgt 8,7 Prozent. Insgesamt bewertet das Jobcenter Spree-Neiße die Entwicklung im vergangenen Jahr positiv. So waren im Landkreis Spree-Neiße durchschnittlich 5912 Personen arbeitslos gemeldet; 797 Personen weniger als noch im Jahr 2014.

Die Zahl, der durch das Jobcenter Spree-Neiße betreuten Bedarfsgemeinschaften, sank von durchschnittlich 7280 Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2014 um 438 auf durchschnittlich 6842 Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2015.