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| 18:29 Uhr

Osteraktion in Döbern
Ein Arbeitstag mit dem Osterhasen und Helfer Nico

 Nico Preuß aus Forst trifft endlich den Osterhasen und weicht ihm nicht mehr von der Seite.
Nico Preuß aus Forst trifft endlich den Osterhasen und weicht ihm nicht mehr von der Seite. FOTO: Margit Jahn
Döbern. Ein kleiner Junge aus Forst trifft in Döbern endlich den Osterhasen und wicht ihm nicht mehr von der Seite. Von Margit Jahn

Nico Preuß (3) aus Forst ist glücklich. Am Cristalica-Glaswerk in Döbern hat er mit seiner Oma den Osterhasen getroffen. „Er ist sonst immer weggehoppelt“, erzählt Oma Kathleen Preuß mit einem Augenzwinkern. Und Nico bestätigt das.

Aber am Sonnabend hat es geklappt. Nachdem Nico einige bunte Ostereier und auch einen Schokohasen im Gelände gesucht und ihn in einer kleinen Tasche verstaut hat, hält ihn plötzlich nichts mehr davon ab, den Osterhasen zu begleiten. Der Junge weicht dem Hasen nicht mehr von der Seite und zeigt begeistert, wo für andere Kinder noch Eier verstecken werden können. Er selbst freut sich, wenn der Osterhase dem Tipp folgt und hat schon den nächsten Platz fest im Auge.

Der Osterhase ist eigentlich eine Osterhäsin, die 18-jährige Isabell Bernhard aus Döbern, die bei der gut wärmenden Sonne in ihr dickes Fell geschlüpft ist und ihre unermüdlichen Runden mit ihrem gut mit Ostereiern gefüllten Körbchen um die Pyramide dreht. Nebenbei achtet sie auch noch darauf, dass nicht nur die anwesenden Kinder alles „wegfinden“, sondern teilt ihre kleinen bunten Schätze gut ein. Andere Kinder die später kommen, wollen ja auch noch etwas finden.

Hier und da blitzen die goldenen Ohren der Schokohasen aus der Wiese. Das den Schokohasen zu warm um ihren Papierpelz wird, kann eigentlich bei der emsigen Such- und Sammelfreude der vielen Familien mit ihren Kindern nicht passieren.

Linda und Dirk Krause aus Döbern sind mit Elli (4) und Niclas (1) auf dem Weg rund um die Pyramide. Hinter einem großen Feldstein finden die beiden Kinder ein kleines Nest von drei Ostereiern versteckt. Wir groß ist die Freude, und sie werden gut verstaut.

Andrea Witting ist mit Tochter Luise (5) und Emmy (9) aus Hamburg zu Gast bei Oma Karin Witting. Sie sind das erste Mal dabei und finden diese Aktion toll. „Am schönsten wären die Glasmurmeln gewesen“, sagen sie draußen, denn diese wollte der Osterhase auch verstecken. Trotz emsiger Suche haben sie diese nicht gefunden. Aber alle Kinder sind an diesem Tag mit einer großen Glasmurmel nach Hause gegangen.

„Die Glasmurmeln hätten die Kinder draußen nicht gefunden“, sagt Verkäufer Roland Tusche, der auch einen immer dicht umlagerten Murmelbahnstand am Eingang betreut und dafür sorgt, das die Kinder in der Pyramide eine solch begehrte Murmel bekommen. Familie Witting lobt: „Das ist eine süße Idee, dass sie das machen“. So denken auch die anderen Familien, die mit ihren Sprößlingen in das weite Wiesenumland der Pyramide aus schwärmen, um bunte Ostereier zu suchen.

Diese Aktion findet das erste Mal statt. „Wir wollten den Familien und Kunden mal etwas anderes anbieten. Sonst gab es immer ein Frühjahrs und Herbstfest “ so Roland Tusche. Da es gut von den Familien angenommen wird, ist es offensichtlich eine gute Idee, die wiederholt werden kann.

Zu Himmelfahrt gibt es die nächste Aktion. Nebenbei kann man in der großen gläsernen Pyramide noch nach Mitbringseln stöbern. Auch Emie-Lilou Klotsche (8) aus Spremberg ist eifrig mit ihrem Korb auf der Suche. Vater Jörg arbeitet sonst außerhalb und sagt: „Wenn wir schon mal da sind, kommen wir gern mit der Familie hierher.“

Und Osterhase Isabell stellt am Ende fest: „Die Besucher wirken alle so glücklich und gelöst. So macht die Arbeit Spaß.“

 Nico Preuß aus Forst trifft endlich den Osterhasen und weicht ihm nicht mehr von der Seite.
Nico Preuß aus Forst trifft endlich den Osterhasen und weicht ihm nicht mehr von der Seite. FOTO: Margit Jahn