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| 21:18 Uhr

Malxetal
Radtour entlang der Mühlorte an der Malxe

Neisse-Malxetal. Groß Kölzig ist das Dorf der Malxe-Mühlen. Das wollen die Mitglieder der Arbeitsgruppe Heimatforschung/Heimatstube am Samstag unter Beweis stellen.  Eingeladen wird zu einer zirka dreistündigen Radwanderung, die um 9.30 Uhr an der  Kinta Hayasche in der Muskauer Straße ihren Anfang nimmt und an der Gemarkung Jocksdorf endet.

Eine Tour, die entlang der Malxe zu den Standorten der Groß Kölziger Mühlen – der Resagk-Mühle, der Katzormühle und der Talmühle sowie der Schneidemühle und der „Alten Fabrik“ – führt.

Längst klappern dort keine Mühlenräder mehr. Dennoch bietet diese rund drei Kilometer lange Tour viel zu entdecken, sowohl für alteingesessene Einwohner Groß Kölzigs, Neuhinzugezogene sowie heimatgeschichtlich Interessierte. An den naturbelassenen Ufern des kleinen Heimatflüsschens, das durch die reizvolle Landschaft führt, scheint die Zeit stillzustehn. Zwei Meter tief stürzt das Wasser in der Nähe der Katzormühle, die im Volksmund auch als „Katzenmühle“ bezeichnet wird, in die Tiefe, um sich den Weg ins Malxetal zu bahnen. Fast erwartet man, dort den sagenhaften Nix anzutreffen.

„Es wird Hintergrundinformationen zur Geschichte der Mühlen, des Mühlenhandwerks, aber auch Erläuterungen zur Geologie, Fauna und Flora geben“, kündigt Andreas Müller von der Arbeitsgruppe an. Hier habe die Malxe eine gut erkennbare Niederungslandschaft geschaffen, die sich in die eiszeitliche Hochfläche einschnitt, so der Groß Kölziger Heimatfreund Wolfgang Grätz. Als „prägend für den nordwestlichen Teil des Muskauer Faltenbogens“ bezeichnet er diesen Abschnitt. Und natürlich werden die Heimatfreunde auch manches aus dem reichen Groß Kölziger Sagenschatz erzählen. Im „Malxehof“ gibt es gegen Bezahlung die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss zu stärken.

Die Organisatoren bitten um Anmeldung (Mail heimatstube@gross-koelzig.de oder Telefon 035600 5111, 035600 365177 oder 0172 3652105. Es wird um Spenden für die Weiterführung der Forschungstätigkeit beziehungsweise zum weiteren Aufbau der Heimatstube gebeten.

(aha)