| 02:37 Uhr

Andreas Petzold: Fraktion kann mit Cottbus-SPN leben

Spree-Neiße. Aus der kreisfreien Stadt Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis soll nach dem Willen der Landesregierung der künftige Landkreis Cottbus/Spree-Neiße werden. Nachdem am Montag die umstrittene Kreisreform auf den Weg gebracht wurde, reagiert die Fraktion SPD/Landwirtschaft und Umwelt des Kreistages Spree-Neiße. red/pos

"Dies ist zwar nicht die von uns bevorzugte Lösung, aber eine mit der wir leben können", so Fraktionsvorsitzender Andreas Petzold. Seine Fraktion hatte sich dafür ausgesprochen, die Kreise OSL und SPN mit der Stadt Cottbus zu einem neuen Lausitzkreis zu vereinen.

Zum jetzt vorgesehenen Zusammenschluss äußert er: "Es gibt jetzt schon eine Reihe von Beispielen, bei denen die Zusammenarbeit zwischen beiden Gebietskörperschaften notwendig ist. Hier denke ich besonders an die im Moment zu erarbeitenden Schulentwicklungsplanungen, bei denen sich zeigt, wie verzahnt beide Körperschaften jetzt schon sind. Aber auch an die Fragen der Strukturentwicklung, die beide Körperschaften hautnah betrifft. Natürlich ist durch diese Entscheidung auch der Verwaltungssitz Forst unter einer anderen Perspektive zu sehen." Das moderne Kreishaus biete für die Verwaltung beste Arbeitsbedingungen.

Petzold kündigt an, dass seine Fraktion so schnell wie möglich die bisher geführten Gespräche mit der Cottbuser SPD fortsetzen werde. "Wir fordern alle Verantwortlichen in Cottbus und Spree-Neiße auf, alle sich jetzt bietenden Möglichkeiten zu nutzen, um eine gemeinsame Region zu gestalten…"