Einst erinnerten an der Außenwand der St. Nikolai-Kirche elf Tafeln mit mehr als 800 Namen an die Opfer aus der Gemeinde. Dann verschwanden die Tafeln und wurden erst in den vergangenen Jahren zumindest teilweise zusammengetragen und mit Spenden saniert. Die Forster Steinmetze Joachim und Hagen Sallan restaurierten die verfügbaren Tafeln wieder und haben sie im Turmaufgang der Stadtkirche vier Platten in Form eines Kreuzes angebracht. Voraussichtlich am 1. April wird St. Nikolai wieder als Offene Kirche tagsüber zu besichtigen sei, so Frank Henschel vom Kirchbauverein. Neben einer zusätzlichen Tafel mit einem Gedenkspruch soll auf einem neuen Pult auch ein Buch ausgelegt werden, in dem auf die Geschichte der Steine verwiesen und noch einmal alle Namen genannt werden.