Das Amtsgericht Cottbus hat das Verfahren gegen einen ehemaligen Schulleiter eingestellt, der in Forst acht Schüler geschlagen, gestoßen und getreten haben soll. Staatsanwaltschaft, Verteidigerin und der Angeklagte selbst haben einem Beschluss zugestimmt, nachdem das Verfahren gegen eine Zahlung von einem Gesamtbetrag von 7000 Euro vorläufig eingestellt wird.

Die Schüler erhalten davon je 300 bis 500 Euro als Schadenswiedergutmachung. Im Übrigen ist eine Zahlung an eine gemeinnützige Einrichtung aus dem Bereich der Opferhilfe zu leisten. Leistet der Angeklagte die Zahlungen innerhalb der nächsten sechs Monate, wird das Verfahren endgültig eingestellt.

Welche Folgen die Entscheidung für den Mann beruflich haben soll, darüber will sich das Brandenburger Bildungsministerium erst noch beraten. Das sagte eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurden dem Ex-Schulleiter der Kontakt zu Schülern untersagt, er durfte die Schule nicht mehr betreten.