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| 02:39 Uhr

Altekrüger ermutigt Gemeinden zu sorbischem Bekenntnis

Spree-Neiße. Landrat Harald Altekrüger (CDU) möchte die noch zögernden Gemeinden des Landkreises Spree-Neiße ermutigen, sich zum sorbisch-wendischen Siedlungsgebiet zu bekennen. Anlass dafür ist der Antrag der Gemeinde Wiesengrund auf Aufnahme in das angestammte Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden Ende September. Steffi Ludwig

Diese Nachricht habe ihn sehr gefreut, so Altekrüger, sei doch Wiesengrund die erste Gemeinde im Land Brandenburg, die sich nach der Novellierung des Sorben/Wenden-Gesetzes zu ihren sorbisch-wendischen Wurzeln bekennt und diese auch weiter pflegen möchte. Bis zum 31. Mai 2016 könnten alle interessierten Gemeinden einen Antrag stellen, so Altekrüger. Hilfe und Unterstützung gebe es von der Sorben/Wendenbeauftragten des Landkreises, Kerstin Kossack, oder vom sorbisch/wendischen Kreistagsausschuss, vom Sorben-/Wendenrat oder der Domowina.

In Brandenburg gehören laut Altekrüger derzeit 28 Städte, Gemeinden und Ortsteile zum sorbisch/wendischen Siedlungsgebiet, allein 22 davon liegen im Landkreis Spree-Neiße.