Klaus Borisch, Ortsvorsitzender der Forster FDP, reflektierte in seiner Rede die Bundestagswahl als herausragendes innenpolitisches Ereignis im Jahre 2005.
In Bezug auf die Gesundheitsreform fühlte sich Dr. Klaus Borisch in den düsteren Prognosen, die er in den letzten Jahren aufgezeichnet hat, bestätigt. „Ärztliche Arbeitskraft wird durch einen überflüssigen Verwaltungsaufwand sinnlos vergeudet“ , sind seine eigenen Erfahrungen. Auch die ambulanten Ärzte müssten sich ständig vor den Kassen rechtfertigen, wenn sie notwendige Behandlungen oder Medikamente verordnen. Das Abrechnungssystem sei ungerecht, aber gesetzlich Versicherte hätten auch wenig Kostenbewusstsein.
Das Krankenhaus Forst habe sich Dank des Fleißes und des Lohnverzichtes der Mitarbeiter positiv entwickelt und schreibe wieder schwarze Zahlen. Der Krankenhausneubau gehe gut voran. Dr. Klaus Borisch rechnet damit, dass Ende des Jahres schon die neuen Stationen und modernen OP-Säle bezogen werden können.
Eberhard Koch, Fraktionsvorsitzender der FDP, berichtete über die Probleme der Arbeit im Kreistag. Er bemängelte, dass die Finanzsorgen zum Teil aus der viel zu hohen Mitarbeiterzahl in der Verwaltung resultierten. Angesichts der gescheiterten Regierungsbildung zwischen dem Kreis und der Stadt Cottbus mahnte er, dass künftig beide an einem Strang ziehen müssten und nicht durch persönliche Befindlichkeiten eine Kooperation verhindern dürften. (abr)