Der Landkreis Spree-Neiße verschärft mit einer Verfügung die Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor der afrikanischen Schweinepest. So werden die Jäger aufgefordert, alle jagdlichen Methoden zu nutzen, um flächendeckend den Wildschweinbestand im Bereich Cottbus und Spree-Neiße zu reduzieren. Das schließt ausdrücklich die Fallenjagd mit ein. Zugleich werden die Jäger aufgefordert, die Suche nach totem Wild in einem 15-Kilometer-Streifen zur Neiße zu intensivieren. Das betrifft vor allem die Städte Guben und Spremberg sowie die Ämter Peitz, Schenkendöbern und Döbern-Land. Außerdem mussen die Jäger von jedem aufgefunden Wildschweinkörper Proben entnehmen.

Schweinehalter, die ihren Bestand bislang nicht dem Veterinäramt angezeigt haben, werden mit der Verfügung noch einmal aufgefordert, dieser Pflicht unverzüglich nachzukommen. Das entsprechende Online-Formular dazu gibt es hier.

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Cottbus/Riems