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Adelheid Andreas sitzt Kreisverband vor

Forst. Im Jubiläumsjahr des 70-jährigen Bestehens hat die Volkssolidarität (VS) Spree-Neiße einen neuen Kreisvorstandbestimmt: 62 Delegierte aus Guben, Forst und Cottbus-Land wählten im "Forster Hof" Adelheid Andreas (aus Neuhausen), Regine Schmidt, Horst Wetzel (beide aus Guben), Uwe Engelmann, Rosemarie Voigt und Fred Hildebrandt (alle aus Forst) sowie Stefan Arnold (Peitz) zur höchsten Vertretung des Vereins. Den Vorsitz wird Adelheid Andreas übernehmen. Ute Richter/utr1

Zu Beginn der Wahlversammlung wurde dem ehemaligen Kreisvorstandsvorsitzenden Rainer Kliche sowie allen verstorbenen Mitgliedern in einer Trauerminute gedacht. Anschließend legten der alte Kreisvorstand sowie Geschäftsführerin Ines Gropp Rechenschaft über die drei vergangenen Jahre ab. Dabei hob Ines Gropp das engagierte Wirken der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter hervor.

Aus den Erfahrungsberichten der Ortsgruppen und des Kabaretts "Die Herbstzeitlosen" aus Guben wurde deutlich, dass trotz des immer weiter steigenden Alters der Mitglieder Wert auf Bildung, Unterhaltung und Geselligkeit gelegt wird.

Herrmann Kostrewa als Vertreter des Kreises sowie die stellvertretenden Bürgermeister Sven Zuber der Stadt Forst und Stefan Müller der Stadt Guben sowie Dieter Perko aus der Gemeinde Neuhausen bestätigten das und betonten, dass die Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband im Gemeinschaftsleben der Kommunen nicht mehr wegzudenken ist. Er sei eine große Stütze der sozialen Arbeit in den Städten und Gemeinden.

Der Volkssolidarität Spree-Neiße halten nun 515 Ehrenamtliche und 2420 Mitglieder die Treue. Einen kurzen Rückblick auf 70 Jahre Volkssolidarität gab Heidrun Bialek im Auftrag des Landesverbandes der Volkssolidarität. Sie bestätigte dabei, dass die Volkssolidarität Spree-Neiße einer jener Verbände ist, welcher mit führend ist bei der Anzahl der ehrenamtlich Tätigen, die sich Tag für Tag um die Bürger in ihren Städten und Gemeinden ganz uneigennützig kümmern. Darauf, so stellte Heidrun Bialek schließlich fest, könne der Verband stolz sein.