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| 15:21 Uhr

Spree-Neiße
Mehr Angebote im Schülerverkehr gefordert

Spree-Neiße. m Wahlkampf hatte Landrat Harald Altekrüger (CDU) den kostenfreien Schülerverkehr propagiert. Wie er finanziert werden soll, prüft die Kreisverwaltung. Der im Finanzausschuss beratene Nachtragshaushalt sehe, laut Finanzdezernent Carsten Billing, für die Jahre 2018 und 2019 rund eine Million Euro mehr für Angebote im öffentlichen Personennahverkehr vor. Von Katrin Kunipatz

Weiter erläuterte er im Kreisausschuss, dass mit der Verabschiedung des Nahverkehrsplans eine Untersuchung des Schülerverkehrs beauftragt wurde. Dieser soll im Hinblick auf Ganztagsschulen optimiert werden. Voraussichtlich ein Jahr oder länger werde es dauern, bis ein Ergebnis vorliege, so Billing. Kreistagsabgeordnete aus dem Amt Döbern-Land wollen nicht mehr warten. Fraktionsübergreifend haben sie einen Antrag eingebracht und fordern den Landkreis auf, zum Schuljahrsbeginn im August in den Nachmittagsstunden im Amt Döbern-Land stündliche Busse auf den Nebenlinien einzusetzen. Mit dem neuen Schulzentrum gibt es Ganztagsunterricht in Döbern, deshalb müsse das Angebot erweitert werden, damit die Kinder sicher nach Hause kommen, argumentiert Egbert Piosik (Freie Bürger). Die SPD-Fraktion erweitert den Antrag. Weil die Schülerzahl gestiegen ist, fordern die Abgeordneten im Schülerverkehr zwischen Welzow und Großräschen Busse einzusetzen, die die Strecke durchgängig befahren. Landrat Harald Altekrüger und die Kreistagsvorsitzende Monika Schulz-Höpfner (CDU) sprechen sich mit dem Verweis auf den globalen Untersuchungsauftrag gegen diese Einzellösungen aus. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder empfiehlt dem Kreistag die Zustimmung. Die Sitzung findet am 20. Juni statt. Zuvor berät der Bildungsausschuss am 14. Juni darüber.