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| 02:33 Uhr

Ab Januar 2019: Was die Biotonne im Kreis kosten soll

Vorsortierbehälter, ähnlich diesem in den Händen von Susanne Neuer, werden die ersten 500 Rückmelder erhalten.
Vorsortierbehälter, ähnlich diesem in den Händen von Susanne Neuer, werden die ersten 500 Rückmelder erhalten. FOTO: kkz
Spree-Neiße. Grauer Behälter und grüner Deckel – so soll die neue Tonne für Bioabfälle im Landkreis Spree-Neiße aussehen. Aufgestellt wird sie bis zum Jahresbeginn 2019. Katrin Kunipatz

In dieser Woche informierte Susanne Neuer, Leiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, im Werksausschuss über die zusätzlichen Gebühren, den Rhythmus der Leerung und die Möglichkeit zur Befreiung von der Biotonne.

Alle Bürger zahlen ab dem 1. Januar 2019 für die Biotonne eine zusätzliche Grundgebühr von 3,95 Euro. Hinzu kommen für alle Nutzer der Biotonne die Kosten für die acht Pflichtleerungen im Jahr in Höhe von 1,79 Euro für die kleine Biotonne (120 Liter) und 3,58 Euro für die große Biotonne (240 Liter). Die Kosten für die Leerung der Biotonne sind um 1,04 Euro beziehungsweise 1,08 Euro niedriger als für den Restmüll. "Die Bürger haben so die Möglichkeiten, mit ihrem Trennverhalten ihre Müllgebühr zu gestalten", erklärt Susanne Neuer. Wer nachweisen kann, dass er den anfallenden Biomüll ordnungsgemäß kompostiert und dafür pro Person mindestens 25 Quadratmeter Grünfläche zur Verfügung hat, kann sich von der Biotonne befreien lassen. Die Grundgebühr muss trotzdem bezahlt werden.