“Mit der Teilnahme von 280 Teams und mit mehr als 1100 Aktiven war die 9. RoboCup German Open das bislang größte nationale RoboCup-Turnier„, sagt Lehrer Reimund Hennicke. Im Rahmen dieses Turniers wurde die 10. Deutsche RoboCupJunior Meisterschaft mit allein 730 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und ihren 100 Betreuenden ausgetragen.

Tanzende Roboter

Die 230 Teams aus mehr als 60 Orten aus dem gesamten Bundesgebiet traten in der Messehalle 2 in drei Disziplinen an: Beim RoboSoccer müssen die Roboter einen Parcours bewältigen müssen. RoboRescue heißt die Disziplin, bei der Roboter so programmiert werden, dass sie einer schwarzen Linie folgen, Hindernissen ausweichen und Opfer erkennen. Der Wettbewerb RoboDance, bei dem sich Roboter in einer vom Team eigens kreierten Choreografie zur Musik bewegen, bietet den größten Spielraum für die Konstruktion der Roboter und die Ausgestaltung einer Aufführung.

Hohes Niveau

“In der Disziplin RoboDance startete erstmals ein Team aus 13 Schülern der Jahrgangsstufe 9 unserer Schule in der Altersklasse Secundary für 15- bis 20-Jährige„, so Hennicke. Das Team wurde von den Lehrern Susanne Jahnke und Reimund Hennicke auf diesen Wettbewerb in knapp drei Monaten vorbereitet (die RUNDSCHAU berichtete). “Unser junges Team konnte in dem auf hohem Niveau agierenden Teilnehmerfeld, zu dem auch der Weltmeister der vergangenen beiden Jahre gehörte, in den beiden Vorrundenwettbewerben eine gelungene Leistung abliefern.„ Nach anfänglicher Aufregung gelang es den “Robotops„, sich mit dem Auftritt in der zweiten Vorrunde zu steigern und das zahlreich erschienene Publikum vor der Bühne zu begeistern. “Leider schaffte es unser Team mit diesem starken Auftritt nicht, sich für die Finalrunde der besten acht Mannschaften zu qualifizieren, in der es um den Titel des Deutschen Meisters und die Qualifikation für die vom 19. bis 25. Juni in Singapur stattfindenden Weltmeisterschaften ging„, so Reimund Hennicke.

Erwartungsgemäß setzten sich auch in diesem Jahr die amtierenden Weltmeister, “Die Haarlemer„ vom OSZ Informations- und Medizintechnik Berlin durch. Mit einem Punkt Rückstand belegte das Team “The New York Giants„ vom Städtischen Mädchengymnasium Essen-Borbeck den zweiten Platz. Den dritten Platz erreichte das Team “Berlin Eagles Dance„ der Anna-Seghers-Schule Berlin.

Tipps für die Zukunft

“Vom Turnier konnte unser Team viele Anregungen für die weitere Arbeit mitnehmen, von denen es im nächsten Jahr sicherlich profitieren wird.„ Voll des Lobes ist Hennicke auch für die tatkräftige Unterstützung von Partnern wie der Hochschule Lausitz in Senftenberg, mit der das Gymnasium einen Kooperationsvertrag unterhält, und dem Medienzentrum des Landkreises Spree-Neiße, das dem Team beim Anfertigen der Videos geholfen hat.