Einen Notizblock und Stift hat Candy Hecht immer dabei. Für den Fall der Fälle. Und der tritt häufiger ein, als sich manch einer das vorstellen mag. Dann kommt ihr eine Idee, die schreibt sie auf. Später, zumeist am heimischen Schreibtisch und nach ihrer Arbeit als Zahnarzthelferin, werden aus den Ideen Geschichten oder Kapitel eines Romans.

In drei Veröffentlichungen haben die Ideen von Candy Hecht bisher gemündet. Mit einer Gedichtsammlung hat es begonnen. Das war im Juli 2012. Ein halbes Jahr später folgte im Internetverlag Tredition die Veröffentlichung eines Jugendromans mit dem Titel "Träger der Hoffnung". Und schließlich folgte im Vorjahr ein Kinderbuch. Das erzählt die Geschichte "Vom Laubfrosch und der Schleiereule", das im Verlagshaus Schlosser erschien.

Candy Hecht sagt über sich: "Mich in Texten auszudrücken, hat mir geholfen, Spannungen abzubauen und meine Emotionen widerzugeben." Insbesondere in schwierigen Situationen habe sie geschrieben und Probleme verarbeitet.

Was dabei herausgekommen ist, ist keineswegs bedrückend. Magie und Fantasie ergänzen sich in ihrem Jugendroman, der Fortsetzung finden soll. "Das Konzept für weitere drei Bände steht", sagt die Autorin und arbeitet bereits an neuen Episoden. Zudem hat sie, die selbst noch jung an Jahren ist, das ganz junge Publikum für sich entdeckt. Im Kinderbuch vom Laubfrosch und der Schleiereule schreibt sie nicht nur einfühlsam, sie zeichnet auch die Illustrationen. Das kommt bei ihrem Publikum bestens an. Zahlreiche Lesungen hat Candy Hecht in Forster Grundschulen und Kindereinrichtungen in den vergangenen Monaten gehalten. Und immer war es ein Lächeln und Begeisterung der Kinder, die sie dabei begleiteten.

Kinderbücher - auch auf dieser Schiene will sie weitermachen. Weil sie dabei eigene Geschichten illustrieren und sich in Wort und Bild ausdrücken kann.

Aus ihrem Hobby mal ihren Beruf zu machen, kann sie sich dagegen derzeit nur schwerlich vorstellen. "Geld verdienen kann man als unbekannte Autorin nicht. Da braucht es einen Durchbruch", bekennt die Autodidaktin, die nicht mal einen Schreibzirkel besucht hat.

So wird sie vorerst in ihrer Freizeit weiter ihrer Leidenschaft frönen. Sie wird am Neiße-Ufer spazieren gehen, ihre Umgebung aufmerksam wahrnehmen und Helden schaffen, die beim genauen Hinschauen Menschen aus Forst und der Umgebung durchaus ähnlich sind. Und sie wird andere Menschen, die Freude am Lesen haben, mit ihrem Hobby glücklich machen.

Kontakt zu Candy Hecht für Lesungen zum Kinderbuch "Vom Laubfrosch und der Schleiereule" für Kinder ab fünf Jahre unter candy.wuestrich@gmx.de