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| 09:57 Uhr

Stoppschild an Sacroer Kreuzung aufgestellt

Neu: Das Stoppschild an der Kreuzung Nordumfahrung/Forster Straße.
Neu: Das Stoppschild an der Kreuzung Nordumfahrung/Forster Straße. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Ziel ist es, den Unfallschwerpunkt nahe der Grenzbrücke in Forst zusätzlich zu den Rüttelstreifen zu entschärfen. Von Steffi Ludwig

In der vergangenen Woche ist an der Kreuzung Nordumfahrung/Forster Straße nahe des ehemaligen Grenzüberganges ein Stoppschild aufgestellt worden. Das bestätigt Sabine Jahnke, Leiterin des Fachbereiches Bauen der Stadt Forst. Damit soll der einzig verbliebene Unfallschwerpunkt im Landkreis Spree-Neiße entschärft werden. Das hatte die Unfallkommission Spree-Neiße so entschieden.

Diese hatte die Kreuzung Ende März wiederholt als Unfallschwerpunkt eingestuft, da es in diesem Jahr bereits zwei Unfälle mit Verletzten gegeben hatte – im Vorjahr sogar fünf, davon drei mit Personenschäden. In allen Fällen war eine missachtete Vorfahrt aus Richtung Sacro die Ursache – obwohl bereits seit 2011 Rüttelstreifen die Geschwindigkeit absenken sollen.

Die Unfallverursacher waren laut Sabine Pohle, Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung, Personenstandswesen und Verkehr beim Landkreis Spree-Neiße, zudem in allen Fällen Ortskundige oder sogar Sacroer gewesen und gehörten allen Altersstufen an, was die Kommission auch etwas ratlos machte.

Stoppschilder wurden als derzeit geeignetste Variante gesehen, um noch einmal gezielt auf den Vorrang der Nordumfahrung hinzuweisen. Entgegen dem ursprünglichen Beschluss der Unfallkommission, auch aus Richtung Forst kommend ein Stoppschild aufzustellen, wurde nur eines aus Richtung Sacro errichtet. Eine nochmalige Überprüfung des Beschlusses hatte laut Sabine Pohle ergeben, dass die rechtlichen Voraussetzungen nach der Straßenverkehrsordnung für das Schild aus Richtung Forst nicht vorliegen. Deshalb gebe es nur das eine Stoppschild.

Zudem ist die Haltelinie neu aufgetragen worden. Diese ist notwendig, da es im Zuge der landwirtschaftlichen Nutzung der angrenzenden Flächen zu Sichtbeeinträchtigungen kommen kann.

Weitere Maßnahmen zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes seien vorerst nicht vorgesehen, so die Sachgebietsleiterin. Das Unfallgeschehen werde regelmäßig analysiert, um zeitnah eventuell einschreiten zu können.