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| 17:15 Uhr

Digitales Lernen in Forst
64 Tablets für die Gutenberg-Oberschule

 Mit Tablets sollen auch Forster Schüler arbeiten können.
Mit Tablets sollen auch Forster Schüler arbeiten können. FOTO: dpa / Jens Wolf
Forst. Digitales Lernen wird vom Land im Modellprojekt „Medienfit“ gefördert, eine Förderung von Forster Grundschulen wird aber abgelehnt. Es beginnt die Suche nach anderen Finanzierungsquellen. Von Steffi Ludwig

Die Forster Gutenberg-Oberschule bekommt 64 Tablets mit dazugehörigen vier Tablet-Koffern, zwei Laptops und zwei interaktive Tafeln für die Unterrichtsgestaltung. Möglich macht dies eine Förderung über das Landesprogramm „Medienfit_Sek I“ in Höhe von knapp 40 000 Euro plus rund 4000 Euro Eigenanteil der Stadt Forst. Darüber hatte Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) bereits in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung informiert. Nach Auskunft des zuständigen Verwaltungsvorstands Sven Zuber werde die Ausrüstung gerade von der Stadt beschafft. Damit sollen die Schüler auf die Digitalisierung vorbereitet werden. Mit dem Projekt soll der Grundstein für die Etablierung einer modernen und zeitgemäßen Lehr- und Lernkultur mit digitalen Medien gelegt werden, so Simone Taubenek.

Zudem hatte die Stadt Ende 2018 einen weiteren Antrag einer Förderung für die Verbesserung der IT- und Medienausstattung an Schulen in Brandenburg gestellt, die kurzfristig vom Bildungsministerium im November bereitgestellt wurde. Hier wollte die Stadt Forst die Grundschulen Nordstadt, Mitte und Keune sowie die Gutenberg-Oberschule unterstützt wissen. Eine Zuwendungshöhe von rund 109 000 Euro plus 27 000 Euro Eigenanteil der Stadt hätte dies bedeutet.

Wie Sven Zuber jedoch mitteilt, habe das Ministerium diesen Antrag für Forst aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel leider abgelehnt. Das Ministerium habe auf eine mögliche Antragstellung bei anderen Programmen verwiesen. „Wir prüfen neue Förderprogramme“, so Zuber. Das brandenburgische Bildungsministerium habe diese auch für das laufende Jahr 2019 in Aussicht gestellt. Derzeit laufe jedoch noch kein Ausschreibungsverfahren.

Wie Sven Zuber zudem mitteilt, ist zum 13. Februar die neue Stelle eines IT-Schulbetreuers in der Forster Stadtverwaltung besetzt worden. Bis zum 30. Juni stehe der neue Mitarbeiter jedoch aufgrund seines bisherigen laufenden Arbeitsverhältnisses nur für zwei Tage pro Woche zur Verfügung.

 Mit Tablets sollen auch Forster Schüler arbeiten können.
Mit Tablets sollen auch Forster Schüler arbeiten können. FOTO: dpa / Jens Wolf